Die chinesische Regierung hat sich beim Krypto-Durchgreifen alle Mühe gegeben. Trotzdem hat sich die Branche enorm weiterentwickelt und regt weiterhin die Fantasie vieler an. Joe Tsai, der zufällig der stellvertretende Vorsitzende des chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba Group ist, teilt seine Gefühle auf Twitter in drei einfachen Worten mit: "Ich mag Krypto."
Tsai ist optimistisch bei Crypto
Joe Tsais jüngster Kommentar zu Krypto hat im Mikroblogging-Bereich für Aufregung gesorgt. Für die Uneingeweihten ist Tsai ein taiwanesischer Milliardär, dem auch die Brooklyn Nets der National Basketball Association (NBA) gehören.
Interessanterweise ist Kevin Durant, der Scharfschütze von Brooklyn Nets, ein Coinbase-Investor. Der NBA-Star und sein Unternehmen Thirty-Five Ventures sind kürzlich eine strategische Partnerschaft mit der Kryptowährungsbörse eingegangen.
Außerdem spricht Tsai nicht zum ersten Mal für Krypto. In einem Interview mit Brendan Coffey von Sportico sprach der Manager im August über Medienkonvergenz, Sportwetten und Krypto. Seine Worte waren,
„Medien, Sportwetten, Krypto – wir sehen, dass all diese Dinge ein wenig konvergieren“, erklärte Tsai. „Man kann heutzutage nicht über Sportwetten sprechen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie sich das auf Ihre Medienrechte auswirkt. Und vielleicht wird es für die Wettfangemeinde interessant sein, ein bisschen Krypto zu injizieren.“
Alibabas Tryst mit Krypto
Trotz Tsais jüngsten Kommentaren zu Krypto hat sich Alibaba von der Branche ferngehalten. Im September dieses Jahres gab der E-Commerce-Riese bekannt, dass er als Reaktion auf die strenge Politik der People’s Bank of China den Verkauf von spezialisierter Bergbauausrüstung einstellen wird.
Das Unternehmen gab bekannt, dass es den Betrieb von zwei Kategorien einstellen wird – Blockchain Miner Zubehör und Blockchain-Miner. Außerdem wurden alle Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Quarkcoin und Litecoin auf allen Plattformen verboten.
2021 kann als ein Jahr bezeichnet werden, in dem der chinesische Krieg gegen Bitcoin (BTC) und die breitere Kryptowährung schwerwiegend wurde. Das Durchgreifen gegen Krypto-Mining und -Handel begann im Mai und wurde bald intensiviert. Dies war ein lähmender Schlag für das Ökosystem des Landes. Einst eine blühende Mining-Szene, hat die neue verschärfte Politik das institutionelle Mining von Kryptowährungen fast ausgerottet.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Alibabas Stelldichein mit Krypto zumindest vorerst beendet sein könnte. Aber das Metaversum ist eine ganz andere Dimension, und die Technologiegiganten des Landes, einschließlich Alibaba, sind daran interessiert, die Möglichkeiten zu erkunden. Tatsächlich haben mehrere Unternehmen Markenanmeldungen im Zusammenhang mit dem Metaverse beantragt.
Ausgewähltes Bild mit freundlicher Genehmigung von BusinessInsider
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