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Klare Regeln für Krypto: USA verabschieden wegweisende Gesetze

Regulierung im Fokus: Wie die neuen Gesetze das Vertrauen in Kryptowährungen stärken und den Markt revolutionieren könnten

Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der digitalen Währungen sind von großer Bedeutung für die Zukunft des Marktsektors. Am Donnerstag verabschiedete das Repräsentantenhaus drei grundlegende Gesetze, die klare Regelungen für Kryptos, Stablecoins und die gesamte Branche in den USA festlegen.

Der Inhalt der Gesetze

Im Mittelpunkt steht der „Digital Asset Market Clarity Act“, welcher mit 294 zu 134 Stimmen angenommen wurde. Durch dieses Gesetz sollen klare Zuständigkeitsgrenzen zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geschaffen werden. Eine wichtige Neuerung ist die Verpflichtung für Krypto-Unternehmen, finanzielle Offenlegungen vorzunehmen und Firmen- von Kundengeldern strikt zu trennen, um den Verbraucherschutz zu stärken.

Zusätzlich wurde der „Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act“ (GENIUS Act) verabschiedet, der mit 308 zu 122 Stimmen darauf abzielt, dass Stablecoins durch US-Dollar oder gleichwertige liquide Vermögenswerte gedeckt sein müssen. Dieses Gesetz hat erstmalig den Senat passiert und wird voraussichtlich zeitnah von Präsident Trump unterzeichnet. Abgerundet wird das Paket durch den „Anti-CBDC Surveillance State Act“, der die US-Notenbank daran hindert, digitale Zentralbankwährungen direkt an Bürger auszugeben.

Reaktionen aus der Branche

Die Reaktion der Krypto-Branche auf diese Gesetze ist durchweg positiv. Ji Hun Kim, CEO des Crypto Council for Innovation, bezeichnete die Verabschiedung des Clarity Acts als „Meilenstein“. Diese neuen Regelungen sollten dazu beitragen, Unsicherheiten zu beseitigen und das Vertrauen in den Markt zu fördern. Kim betonte, dass dies eine gut durchdachte, dauerhafte Lösung für ein zuvor chaotisches Feld sei.

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Auswirkungen auf die Investoren

Die klare gesetzliche Regelung hat positive Auswirkungen auf das Vertrauen der Anleger in den digitalen Markt. Experten sind der Meinung, dass eine fundierte Regulierung institutionelle Investitionen anziehen wird, was eine breitere Akzeptanz und Integration der Krypto-Währungen in das finanzielle Ökosystem zur Folge haben könnte.

Die nächsten Schritte

Obwohl das Stablecoin-Gesetz als nahezu beschlossen gilt, steht der umfassende CLARITY-Act noch vor der entscheidenden Prüfung im Senat. Die Republikaner dort haben sich eine Frist bis zum 30. September gesetzt, um mögliche Änderungen umzusetzen. Analysten erwarten, dass der Senat nicht alle Regelungen eins zu eins übernehmen, jedoch wichtige Aspekte aufgreifen wird.

Die Zukunft des Marktes

Die jüngsten Regelungen könnten eine neue Ära für die Krypto-Offenheit in den USA einleiten. Klare Regeln und Vorschriften schaffen nicht nur Sicherheit für Verbraucher, sondern bilden auch ein starkes Fundament für Investoren, die in einem immer komplexer werdenden Markt agieren möchten. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind somit nicht nur für den Sektor selbst, sondern auch für die gesamte Finanzwelt von entscheidender Bedeutung.

Die Investition in digitale Währungen, wie Bitcoin und Ethereum, wird durch die neuen Gesetze vereinfacht. Für Anleger, die sich keine Wallet erstellen möchten, sind Produkte wie der „Bitcoin Direct ETP“ und der „Ethereum Direct ETP“ von NxtAssets interessante Alternativen.

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