Die Bewegung im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) zeigt, dass es in der Kryptowelt nicht nur um schnelle Gewinne geht, sondern auch um eine fundierte Anlagestrategie. Arthur Hayes, bekannt als Mitgründer der Handelsplattform BitMEX, hat sich entschieden, intensiv in DeFi-Token zu investieren. Seine jüngsten Entscheidungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Community und den Markt haben.
Der Weg zu einer langfristigen Anlagestrategie
Hayes hat insgesamt 3,4 Millionen USD in vier verschiedene DeFi-Assets investiert. Dabei hat er 1,97 Millionen USD in ENA, 735.330 USD in ETHFI, 515.360 USD in PENDLE und 259.960 USD in LDO gesteckt. Diese Investitionen erfolgen in einem Umfeld, in dem die Preise für DeFi-Token unter den Höchstständen liegen. Eine solche Taktik zeigt, dass Hayes an das potenzielle Wachstum in den kommenden Jahren glaubt.
DeFi und institutionelle Investoren
Eine der interessanten Entwicklungen, die Hayes‘ Investitionen begleiten, ist der Antrag auf einen ETF (Exchange-Traded Fund) von Bitwise, der elf verschiedene Kryptowährungen umfasst. Wenn dieser genehmigt wird, könnte dies die Zugänglichkeit für institutionelle Anleger erhöhen und den Markt erheblich stärken.
Anzahl der Käufe und die Bedeutung der Kapitalverteilung
Zusätzlich zu seinen 3,4 Millionen USD hat Hayes auch 5,5 Millionen USD in Ethereum gegen ausgewählte DeFi-Protokolle getauscht. Über die Hälfte seiner Investitionen fließt in PENDLE, ein Protokoll, das für seine Ertragsmöglichkeiten bekannt ist. Dies lässt darauf schließen, dass seine Strategie nicht nur auf kurzfristige Gewinne ausgelegt ist, sondern vielmehr auf stabilen Cashflow abzielt.
Arbeitsweise der DeFi-Token
Die von Hayes ausgewählten Token stehen für verschiedene Ertragsmodelle. Während Ethereum.fi (ETHFI) über ein hohes monatliches Transaktionsvolumen von fast 50 Millionen USD verfügt, profitiert PENDLE von stabilen Einnahmen. Mit LDO erhält man Zugang zu Ethereum-Staking und sichert sich damit einen Großteil der gestakten ETH.
Der Ausblick auf 2026
Trotz des Optimismus, den Hayes zeigt, bleibt der Markt vorsichtig. Die Entwicklung von ETFs und neue Entwicklungen im Staking könnten entscheidend sein für die Zukunft von DeFi. Außerdem besteht ein gewisses Klumpenrisiko, da mehr als 60 Prozent von Hayes‘ Portfolio auf DeFi-Protokolle entfallen.
Hayes‘ konsequente Strategie, während der Preisrückgänge zu investieren, spricht für seine Überzeugung, dass der DeFi-Sektor ein Comeback erleben könnte. Die Kombination aus fundamentalen Analysen und der Hoffnung auf eine Marktbelebung im Jahr 2026 könnte sich als Gewinn für seine Investitionen erweisen.
