U.S. Liquidity: Ein möglicher Wendepunkt für den Bitcoin-Markt?

"Wie die aktuelle Liquiditätssituation in den USA der Bitcoin-Preisentwicklung neuen Schwung verleihen könnte"

Auf Einen Blick

Analyse der aktuellen Marktlage

Die Stimmung in der Bitcoin- und Kryptowährungs-Community war in den letzten zwei Monaten alles andere als positiv. Nach den beeindruckenden Kurssteigerungen im vierten Quartal 2024 hatten viele mit einer Fortsetzung des Trends im ersten Quartal 2025 gerechnet, insbesondere aufgrund der kryptofreundlichen Haltung von Präsident Donald Trump. Die Realität stellte sich jedoch als gegenteilig heraus: Bitcoin fiel um fast 25% von seinen Höchstständen, und mehrere Altcoins haben sogar das Doppelte verloren.

Hinweise zur US-Liquidität

Trotz dieser Rückschläge hat Charles Edwards, der Gründer von Capriole Investments, in einem Beitrag auf X am 18. März geltend gemacht, dass Anzeichen für eine Bodenbildung der US-Liquidität vorliegen könnten. Er beschreibt, dass die Metrik „die ersten Anzeichen“ eines möglichen mehrjährigen Bodens zeige. Edwards verwies auf die Bildung eines sogenannten „Eve/Adam-Bodens“, eine typischerweise kraftvolle Umkehrformation, die aus einem V- (Adam) und U- (Eve) förmigen Kerzenmuster besteht, ähnlich einer doppelten Bodenbildung.

Warum das für Bitcoin wichtig ist

Eine stabil werdende US-Liquidität könnte für Bitcoin von großer Bedeutung sein, da ein Überfluss an Liquidität oft in risikobehaftete Märkte wie Kryptowährungen fließt. Bereits 2021 wurde der Bullenzyklus im Kryptomarkt weitgehend auf einen Anstieg dieser Liquidität zurückgeführt. In der aktuellen Marktphase ist diese jedoch weitgehend konstant geblieben, was einige der Marktschwierigkeiten erklären könnte. Edwards glaubt, dass 2025 der Zeitpunkt sein könnte, an dem die Federal Reserve von wirtschaftlicher Straffung absehen könnte, da Trumps Zollpolitiken Bedenken hinsichtlich einer Rezession hervorrufen.

Zwar argumentieren Analysten wie Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden und warnen vor weiterhin stagnierenden oder sogar rückläufigen Kursbewegungen in den kommenden Monaten, doch eine mögliche Erhöhung der US-Liquidität könnte Ju’s These theoretisch widerlegen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es eine Weile dauern kann, bis diese Liquidität in die Kryptomärkte fließt.

Insgesamt besteht die Hoffnung auf eine Markterholung, sollte sich die US-Liquidität tatsächlich stabilisieren und ansteigen. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, in welche Richtung sich die Märkte entwickeln werden.

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