CFTC genehmigt Stablecoins als Sicherheiten im Derivatehandel

"Wie die CFTC den Weg für eine neue Ära im Derivatehandel ebnet und Stablecoins als Schlüsselakteure positioniert"

Die aktuelle Entscheidung der CFTC hat das Potenzial, die Finanzlandschaft in den USA grundlegend zu verändern. Die nun erlaubte Nutzung von Stablecoins als Sicherheiten im US-Derivatehandel eröffnet neue Möglichkeiten für den gesamten Markt.

Neue Regelung und ihr Hintergrund

In einer bedeutenden Überarbeitung hat die CFTC in Staff Letter 25-40 die Nutzung von Stablecoins als Margin im Derivatehandel genehmigt. Diese Regeländerung behebt ein vorheriges Missverständnis, welches ein Zwei-Klassen-System rund um Stablecoins geschaffen hatte.

Vor der Anpassung war die Verwendung von Stablecoins nur eingeschränkt auf solche beschränkt, die von bestimmten lizenzierten Zahlungsdienstleistern oder Trustgesellschaften bereitgestellt wurden. Diese Einschränkung hinderte nationale Trustbanken daran, in den wachstumsstarken Markt für tokenisierte Derivate-Sicherheiten einzutreten, was nun nicht mehr der Fall ist.

Vorteile für die Community

Die Aufhebung dieser Einschränkungen wird nicht nur die Wettbewerbsbedingungen im Finanzsektor verbessern, sondern auch das Vertrauen in digitale Vermögenswerte stärken. Mike Selig, der Vorsitzende der CFTC, kommentierte die Änderung als entscheidenden Schritt, um den USA eine Führungsposition im globalen Bereich der digitalen Vermögenswerte zu sichern.

Besonders in der Abwicklungsbranche wird diese Entscheidung als Befreiungsschlag wahrgenommen, da sie die Integration digitaler Vermögenswerte in traditionelle Prozesse erleichtert.

Beteiligte Organisationen und Fachleute

Salman Banei, der Chefjustiziar von Plume Network, verdeutlichte die Relevanz dieser Änderungen für institutionelle Derivate-Abwicklungen. Der Zugang zu Stablecoins, die dem GENIUS Act entsprechen, wird die aktive Teilnahme an diesen Finanzinstrumenten erheblich fördern.

Kontrolle und Regulierung

Die CFTC hat zudem klargestellt, dass sie keine Durchsetzungsmaßnahmen gegen FCMs (Futures Commission Merchants) anstreben wird, die die neuen Stablecoins akzeptieren, solange sie sich an die überarbeiteten Meldepflichten halten. Dieses Vorgehen schafft eine umfassende Testumgebung für digitale Vermögenswerte, da FCMs regelmäßig über ihre Bestände berichten müssen.

Die Regelwerke der CFTC legen fest, dass bemerkenswerte Vorfälle wie technische Störungen oder Cyberangriffe umgehend gemeldet werden müssen, um die Stabilität des Marktes zu gewährleisten.

Fazit und Blick in die Zukunft

Insgesamt stehen die Zeichen gut, dass die USA mit dieser Regelung nicht nur die Marktbedingungen verbessern, sondern auch als Vorreiter in der Entwicklung von Stablecoins auftreten werden. Die Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Vermögenswerte sind somit geschärft und bieten großen Zukunftsspielraum.

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