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Die vorzeitige Ablehnung des 21Shares Spot Bitcoin ETF löst Bedenken aus

Die US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörden haben für den ARK 21Shares Spot Bitcoin ETF eine frühe Verzögerung angekündigt. Diese Entscheidung hat in der Krypto-Community Bedenken hervorgerufen, was dies für die mögliche Einführung eines Spot-Bitcoin-ETFs in diesem Jahr bedeuten könnte.

Der Bloomberg-Analyst James Seyffart äußerte seine Bedenken auf Twitter und fragte, ob dies bedeute, dass auch andere Spot-Bitcoin-ETF-Anträge mit einer Fristverlängerung rechnen müssen, insbesondere im Oktober.

Am 26. September verlängerte die SEC die Entscheidungsfrist für den ARK Invest ETF-Antrag von Cathie Wood bis zum 10. Januar 2024. Die Tatsache, dass die Kommission diese Entscheidung so früh getroffen hat, obwohl sie bis zum 11. November Zeit gehabt hätte, ist besorgniserregend. Normalerweise trifft die SEC ihre Entscheidungen nur wenige Tage vor Ablauf der Frist.

Seyffart äußerte sich daraufhin weniger optimistisch und signalisierte, dass die Einführung eines Spot-Bitcoin-ETFs in diesem Jahr unwahrscheinlich ist. Dies ist besonders bedeutsam, da er zuvor zusammen mit einem anderen Bloomberg-Analysten die Wahrscheinlichkeit eines Spot-Bitcoin-ETFs in diesem Jahr auf 75 % geschätzt hatte, nachdem Grayscale im August gegen die SEC gewonnen hatte.

Die SEC hat bisher noch keine Stellungnahme zum Grayscale-Antrag abgegeben, da das Gericht die Kommission angewiesen hatte, den Antrag erneut zu prüfen. Viele erwarten, dass die SEC Berufung gegen die Entscheidung einlegt, wobei eine Frist im Oktober gesetzt wurde.

Es gibt verschiedene plausible Gründe für die vorzeitige Verzögerung der SEC in Bezug auf den ARK 21Shares Spot Bitcoin ETF-Antrag. Ein Grund könnte der mögliche drohende Regierungsstillstand sein, der die SEC betreffen würde, wenn die US-Regierungsdienste am 1. Oktober geschlossen würden. Eine andere Theorie besagt, dass der von Kongressabgeordneten an den SEC-Vorsitzenden Gary Gensler geschickte Brief die Entscheidung der Kommission beeinflusst haben könnte.

In dem Brief forderten die Kongressabgeordneten die SEC auf, die ausstehenden Spot-Bitcoin-ETFs nach der Gerichtsentscheidung im Grayscale-Fall zu genehmigen und erklärten, dass die derzeitige Haltung der SEC für die Zukunft unhaltbar sei.

Trotz der Verzögerung des Spot-ETFs bleibt der BTC-Preis bei etwa 26.000 US-Dollar stabil.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob es in diesem Jahr noch zur Einführung eines Spot-Bitcoin-ETFs in den USA kommen wird.

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