Auf Einen Blick
- Forensische Ergebnisse deuten auf einen möglichen $5 Millionen Vertrag im Zusammenhang mit dem Libra-Token hin.
- Krypto-Lobbyist Mauricio Novelli wird in die Kontroversen um den argentinischen Präsidenten Javier Milei verwickelt.
- Die Libra-Münze erreichte kurzzeitig eine Marktkapitalisierung von $4 Milliarden, bevor sie um 94% fiel.
Neuer Dokumentenfund beleuchtet mögliche Absprachen
Neueste forensische Erkenntnisse von dem Smartphone des Krypto-Lobbyisten Mauricio Novelli haben einen Entwurf ans Licht gebracht, der möglicherweise einen $5 Millionen Vertrag im Zusammenhang mit der Promotion des Libra-Tokens durch den argentinischen Präsidenten Javier Milei betrifft. Dieser Entwurf wurde während einer gerichtlichen Untersuchung in den Libra-Krypto-Skandal entdeckt und stammt von Novellis iPhone. Laut örtlichen Medienberichten beschreibt das Dokument eine Zahlungsstruktur, die in drei Teilzahlungen aufgeteilt ist.
Details zur Zahlungsstruktur veröffentlicht
Der Entwurf, der am 11. Februar 2025 auf Englisch verfasst wurde, zeigt auf, dass $1,5 Millionen in liquide Token oder Bargeld als Vorauszahlung vorgesehen sind. Darüber hinaus enthält das Dokument Bedingungen, unter denen weitere Zahlungen geleistet werden sollten, wenn Milei bestimmte Ankündigungen auf sozialen Medien macht. Die genaue Empfängerstruktur der Finanzen bleibt jedoch unklar, was Fragen aufwirft.
Die Folgen der Libra-Promotion
Die Libra-Münze, eine Memecoin, erlangte im Februar 2025 an Bedeutung, nachdem Milei Hayden Davis als Berater für Blockchain und KI in einem Social-Media-Beitrag erwähnte. Dies führte zu einem explosionsartigen Anstieg der Token, der jedoch innerhalb weniger Stunden in einem dramatischen Rückgang mündete, wodurch etwa $250 Millionen von mehr als 40.000 Privatanlegern verloren gingen.
Die Kontroversen rund um den Libra-Token führten zu einem massiven Druck auf Milei, der später angab, er habe lediglich über die Münze informiert, ohne sie aktiv beworben zu haben. Parallel dazu fand eine Kommunikation zwischen Novelli und Milei sowie seinem Umfeld statt, während die Regierung die Krise zu managen versuchte.
Ein weiteres Dokument, datiert auf den 16. Februar 2025, umreißt eine Krisenkommunikationsnachricht, die anscheinend für Milei vorgesehen war, um die Öffentlichkeit zu beruhigen und die Vorwürfe von Falschheit abzulehnen.
Insgesamt ist dieser Vorfall nicht nur für Milei, sondern auch für die politische Landschaft in Argentinien von Bedeutung, da er Fragen zur Integrität seiner Verwaltung aufwirft und das Vertrauen in das aufstrebende Krypto-Ökosystem beeinträchtigen könnte.
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