Vitalik Buterin : DVT-lite vereinfacht ETH-Staking für Institutionen

Eine Revolution im Ethereum-Staking: Wie DVT-lite die Barrieren für institutionelle Investoren abbaut und die Zukunft der Blockchain-Technologie gestaltet.

Auf Einen Blick

Neuer Ansatz für Institutionelles Staking

Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, hat kürzlich enthüllt, dass die Ethereum Foundation eine vereinfachte Technologie zur Verteilung von Validatoren, bekannt als DVT-lite, genutzt hat, um im Februar 72.000 Ethereum zu staken. Laut Buterin könnte diese Technologie das Staking für Institutionen erheblich erleichtern. Er äußerte sich auf X dazu: „Meine Hoffnung für dieses Projekt ist, dass wir den Prozess maximal einfach und mit einem Klick für das verteilte Staking von Institutionen gestalten können.“

Funktionsweise von DVT-lite

Buterin erklärte, dass DVT-lite den Nutzern ermöglicht, zu wählen, welche Computer ihre Knoten betreiben. Sie können eine Konfigurationsdatei erstellen, in der alle denselben Schlüssel verwenden, und von dort aus wird alles automatisch eingerichtet. Im Vergleich zum regulären persönlichen Staking, bei dem alles auf einem Computer betrieben wird, kann es bei Ausfällen zu „Slashing“ oder Strafen kommen. Vollständige DVT verteilt die geheimen Schlüssel auf viele Computer, die ständig kommunizieren, was sehr sicher, aber auch kompliziert in der Einrichtung ist. DVT-lite hingegen verwendet denselben Validator-Schlüssel auf mehreren Rechnern. Wenn ein Computer ausfällt, übernimmt schnell ein anderer, was zu kaum Betriebsunterbrechungen und einem sehr geringen Risiko von Strafen führt.

Wachsender Bedarf am Ethereum-Staking

Die Ethereum Foundation hat mit ihrem Staking-Programm unter Verwendung dieser Technologie Ende Februar begonnen. Zum aktuellen Zeitpunkt warten 3,2 Millionen ETH in der Validator-Warteschlange mit einer Wartezeit von 55 Tagen. Gleichzeitig befinden sich nur 29.000 ETH in der Ausstiegswarteschlange mit einer Wartezeit von 12 Stunden. Es sind derzeit insgesamt 37,5 Millionen ETH gestakt, was einem Wert von etwa 76,5 Milliarden Dollar entspricht und 31% des gesamten Angebots repräsentiert.

Buterin merkte an, dass die Vorstellung, Infrastruktur sei eine „schrecklich komplizierte Sache“, in der jeder Teilnehmer Fachmann sein müsse, „schrecklich und gegen die Dezentralisierung gerichtet“ sei, was es zu einem wichtigen Ziel mache, das anzugehen. Er schlägt vor, dass es eine Art von Container oder ähnliches geben sollte, das mit einem Klick oder über eine Befehlszeile pro Knoten den Staking-Prozess automatisiert. Buterin plant, bald selbst DVT-lite zu nutzen und hofft, dass mehr Institutionen, die ETH halten, auf diese Weise staken können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz der aktuellen Bärenmarktpreise eine große Nachfrage nach Ethereum-Staking besteht.

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