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Gegen McKinsey wird in den USA wegen Arbeit in der Opioidindustrie strafrechtlich ermittelt

McKinsey, ein weltweit tätiges Beratungsunternehmen, steht derzeit in den USA unter strafrechtlicher Untersuchung aufgrund seiner Arbeit für Opioidhersteller. Diese Untersuchung bringt verstärkten Druck auf das Unternehmen, das bereits fast 1 Milliarde US-Dollar für die Beilegung zivilrechtlicher Ansprüche im Zusammenhang mit der Drogenabhängigkeitskrise gezahlt hat, die durch seine Beratung verursacht wurde.

Es wird berichtet, dass Bundesanwälte auch prüfen, ob McKinsey durch sein Handeln die Justiz behindert hat, als Bedenken über die Auswirkungen seiner Beratung zunahmen. McKinsey wurde mit Vorwürfen konfrontiert, dass seine Beratung für Opioidhersteller, wie Purdue Pharma, zur Opioidkrise in den USA beigetragen haben könnte, indem es Ratschläge zur Umsatzsteigerung gab.

Obwohl McKinsey darauf bestanden hat, dass seine Beratung legal war, hat das Unternehmen angegeben, seit 2019 keine opioidbezogenen Arbeiten mehr durchzuführen. Zudem wurden zwei Partner des Unternehmens entlassen, nachdem interne E-Mails im Jahr 2020 öffentlich gemacht wurden, in denen die Löschung von Dokumenten im Zusammenhang mit ihrer Opioidarbeit diskutiert wurde.

Das US-Justizministerium hat die Arbeit von McKinsey bereits seit einigen Jahren untersucht, und eine Grand Jury in Virginia wurde ins Leben gerufen, um Beweise anzuhören. Letztendlich wird die Grand Jury entscheiden, ob eine Strafanzeige gegen das Unternehmen erhoben wird.

Die Opioidkrise hat in den USA Tausenden von Menschen das Leben gekostet, wobei Überdosierungen die häufigste Todesursache bei Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren sind. Im Jahr 2023 starben nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention mehr als 112.000 Amerikaner an Überdosierungen, was einen neuen Höchststand darstellt.

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