Grayscale verwandelt Fonds in größten Multi-Token-Crypto-ETF der Welt

Grayscale öffnet die Tür zu einer neuen Ära im Kryptohandel: Was bedeutet die ETF-Genehmigung für Investoren und den Markt?

Der jüngste Schritt der SEC hat erhebliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt und die Art und Weise, wie Investoren in digitale Währungen investieren. Grayscale darf seinen Digital Large-Cap Fund in einen börsennotierten ETF umwandeln, was den Fonds zum größten Multi-Token-Crypto-ETF der Welt erhebt. Dies ist ein entscheidender Fortschritt in der Entwicklung des kryptobasierten Anlagemarktes.

Auswirkungen auf die Gemeinschaft der Investoren

Mit dieser Genehmigung können größere Investoren einfacher in den Krypto-Markt einsteigen. Der neue ETF, der ein Vermögen von fast 755 Millionen Dollar verwaltet, ermöglicht es Investoren, in die größten Kryptowährungen zu investieren, ohne sich mit den vorherigen Einschränkungen befassen zu müssen. Dies könnte die Zugänglichkeit für viele erhöhen, die bisher aufgrund von Komplexität und Fluktuationen ausgeschlossen waren.

Die dominierenden Kryptowährungen im neuen ETF

Im neuen ETF von Grayscale nimmt Bitcoin den größten Teil ein. Genauer gesagt macht er 80,2 Prozent des gesamten Anlagevolumens aus. Es folgen Ethereum mit 11,3 Prozent sowie kleinere Anteile von XRP (4,8 Prozent), Solana (2,7 Prozent) und Cardano (0,81 Prozent). Damit reflektiert der ETF die aktuelle Marktlage der wichtigsten digitalen Währungen.

Historischer Konflikt mit der SEC und Ausblick

Die Genehmigung dieses ETFs kam nach einem langen Rechtsstreit zwischen Grayscale und der SEC. Die Auseinandersetzung begann im Jahr 2022, als ein ähnlicher Antrag abgelehnt wurde. Grayscale trat daraufhin vor Gericht und konnte 2023 in diesem Konflikt den Sieg erringen. Diese Entwicklung könnte anderen Unternehmen wie Bitwise helfen, die ebenfalls ähnliche ETF-Anträge beim SEC eingereicht haben.

Chancen und Risiken beim Arbitragehandel

Eine bedeutende Veränderung, die sich aus dieser Genehmigung ergibt, ist das Verschwinden von Arbitragechancen. Händler haben oft von Preisunterschieden zwischen dem Börsenwert des Grayscale-Fonds und den tatsächlichen Kryptowährungen profitiert. Diese Situationen traten auf, weil die Anteile nicht gegen physische Münzen eingetauscht werden konnten. Die SEC hat nun klargestellt, dass der neue ETF die Werte der digitalen Währungen genau nachverfolgen soll, was die Möglichkeiten für Arbitragehandel stark einschränken dürfte.

Durch die Umwandlung zu einem ETF wird der Grayscale Digital Large-Cap Fund für Investoren attraktiver, obwohl die Kostenquote bei 2,5 Prozent liegt. Dennoch beläuft sich der Fonds auf die größten Kryptowährungen und könnte ein großes Interesse bei großen Investoren wecken.

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