Krypto-Betrug im Januar: Verluste durch Phishing steigen dramatisch

"Die perfiden Tricks der Cyberkriminellen: Wie Anleger in ein Netz aus Phishing und Täuschung geraten"

Im Bereich der Kryptowährungen hat sich im Januar eine alarmierende Entwicklung gezeigt, die nicht nur die Anleger, sondern auch die gesamte Branche betrifft. Die Cyberkriminalität zeigt sich in einem besorgniserregenden Anstieg von Verlusten durch ausgeklügelte Phishing-Angriffe.

Die gefährliche Welt des Signatur-Phishings

Im Januar 2023 erlebten Krypto-Investoren einen Anstieg der Verluste durch „Signatur-Phishing“-Angriffe, dessen Wert um über 200 Prozent im Vergleich zum Vormonat stieg. Laut dem Sicherheitsunternehmen Scam Sniffer wurden rund 6,3 Millionen USD aus Benutzer-Wallets entwendet. Während die Zahl der Opfer um elf Prozent zurückging, deutet der massive Anstieg der Gesamtschäden auf eine gefährliche Taktik der Angreifer hin.

Fokussierung auf wohlhabende Nutzer

Ein bemerkenswerter Trend zeigt, dass Cyberkriminelle gezielt wohlhabende Einzelpersonen, auch bekannt als „Whales“, ins Visier nehmen. Diese raffinierte Strategie wird deutlich, wenn man bedenkt, dass zwei Opfer im Januar nahezu 65 Prozent der gesamten Verluste durch Signatur-Phishing verantworteten. Ein einzelner Anleger verlor dabei sensationelle 3,02 Millionen USD, nachdem er eine bösartige Funktion genehmigt hatte, die es Angreifern ermöglichte, unbemerkt auf seine Wallet zuzugreifen.

Address Poisoning als weitere Bedrohung

Zusätzlich zu den Phishing-Angriffen, gibt es ein weiteres Risiko namens Address Poisoning. Bei dieser Methode nutzen Angreifer psychologische Tricks aus und erstellen gefälschte Adressen, die echten Adressen sehr ähnlich sehen. Ein Anleger verlor dadurch im Januar 12,25 Millionen USD, nachdem er irrtümlich Geld an eine solche falsche Adresse überwies.

Die Gefahr hier liegt darin, dass Nutzer oft die ersten und letzten Zeichen einer Adresse überprüfen, anstatt die gesamte Adresse genau zu lesen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, bei Transaktionen Vorsicht walten zu lassen.

Sicherheitswarnungen und Präventionsmaßnahmen

In Reaktion auf die wachsende Bedrohung hat das Unternehmen Safe Labs, das für seine Multisig-Wallet bekannt ist, eine Sicherheitswarnung herausgegeben. Sie berichten von einer koordinierten Kampagne, die darauf abzielt, Nutzer dazu zu bringen, Geld an gefälschte Adressen zu senden.

„Wir haben einen koordinierten Versuch erkannt, bei dem Angreifer Tausende von nachgemachten Adressen erstellt haben“, erklärt das Unternehmen. Diese Umstände bestätigen die Bedeutung von bewussten Transaktionen, bei denen der Nutzer immer die vollständige Empfängeradresse überprüfen sollte, bevor er hohe Summen überträgt.

Die Auswirkungen auf die Gemeinschaft

Die lokalen Krypto-Community steht derzeit unter Druck, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Die oben genannten Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit für alle Anleger, sich proaktiv über Sicherheitsmaßnahmen zu informieren und digitale Währungen mit Bedacht zu handhaben. In einer Zeit, in der die Welt der Kryptowährungen begeistert und gleichzeitig verwundbar ist, ist es von entscheidender Bedeutung, auf die richtige Nutzung von Technologien zu achten.

Die mobile Version verlassen