Die Diskussionen um ein neues Gesetz zur Regulierung der Kryptobranche in den USA zeigen deutlich die politischen Spannungen innerhalb der Senate. Während die legislative Bewegung voranschreitet, bleibt die Frage nach der Unterstützung der beiden Parteien im Raum stehen.
Politische Spannungen und Unterstützung im Kongress
Der Ausschuss für Landwirtschaft des Senats hat kürzlich einen aktualisierten Gesetzesentwurf veröffentlicht. Trotz intensiver Gespräche über zwei Wochen konnte kein Konsens zwischen Republikanern und Demokraten erreicht werden. Dies ist bemerkenswert, da der Ausschussvorsitzende John Boozman erwähnt hat, dass der jetzige Entwurf die Prioritäten der Republikaner reflektiert, während die Demokraten in der Kommission nicht unterstützen.
Wichtige Beiträge und Stimmen aus der Branche
Die Reaktionen aus der Industrie auf den Gesetzesentwurf sind gemischt. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat seine Unterstützung zurückgezogen, während das Unternehmen Andreessen Horowitz (a16z) den Entwurf befürwortet. Auch die Blockchain Association äußert sich kritisch gegenüber der Einflussnahme großer Banken. Richard Teng, CEO von Binance, betont jedoch, dass jede Regulierung besser sei als keine.
Klassifizierung von Meme-Coins und Regulierung
Ein bedeutendes Merkmal des Gesetzesentwurfs betrifft die Erfassung von Meme-Coins als digitale Waren, wenn diese hauptsächlich für spekulative Handelszwecke vermarktet werden. Dies zeigt, dass die Aufsichtsbehörden die Möglichkeit haben, besondere Ausnahmen zu schaffen, falls notwendig. Des Weiteren gibt es Bestimmungen, die nicht-treuhänderische Softwareentwickler und Infrastruktur-Anbieter vor direkter Regulierung schützen sollen.
Auswirkungen auf die Kryptobranche
Der anhaltende politische Streit unterstreicht, wie fragil ein Konsens in diesen Fragen bleibt, trotz des wachsenden Drucks, Maßnahmen zu ergreifen. Ein Gesetz könnte allerdings positive Impulse setzen, indem es die Regulierung auf Intermediäre fokussiert und nicht auf Protokolle oder Endnutzer.
Die Zukunft des Gesetzes im Senate
Die Aufmerksamkeit wechselt nun zum Bankenausschuss des Senats, wo Verzögerungen aufgrund von Wohnungsbaugesetzen befürchtet werden. Branchenvertreter haben signalisiert, dass die letzte Woche möglicherweise das letzte Zeitfenster war, um einen Fortschritt zu erzielen. Bislang gibt es keine klaren Verhandlungen zwischen Coinbase und großen Banken über die Behandlung von Zinsen, was die Unsicherheit umso mehr verstärkt.
Fazit – Ein Weg voller Herausforderungen
Die kommenden Monate könnten entscheidend sein, während der Senate trotz der anhaltenden politischer Spannungen an einer Lösung arbeitet. Die Brücke zwischen den Interessen der Kryptobranche und den Anforderungen der Gesetzgeber bleibt noch zu bauen, doch die Gespräche haben das Potenzial, die Richtung der Regulierung zu beeinflussen.
