Peter Brandt: Bitcoin könnte auf 58.000 bis 62.000 USD fallen

Bitcoin im Abwärtstrend? Analysten warnen vor drohender Korrektur und vergleichen aktuelle Muster mit vergangenen Marktzyklen.

Die aktuelle Marktentwicklung von Bitcoin sorgt für große Besorgnis und Aufmerksamkeit unter Investoren und Analysten. Viele sind in Sorge, dass der Kurs in den kommenden Wochen deutlich fallen könnte. In diesem Kontext warnen Experten, dass Bitcoin im schlimmsten Fall auf Werte zwischen 58.000 und 62.000 USD absacken könnte, was eine drastische Korrektur von bis zu 37 Prozent gegenüber dem derzeitigen Stand von etwa 92.400 USD darstellen würde.

Technische Analysen zeigen negative Trends

Der erfahrene Trader Peter Brandt hat kürzlich in einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) seine bearish Sichtweise zur Kursentwicklung von Bitcoin geäußert. Brandt stützt seine Einschätzung auf ein technisches Muster, das er als steigendes Keilmuster bezeichnet. Bei solchen Mustern schwankt der Kurs zwischen zwei aufwärts gerichteten, zusammenlaufenden Trendlinien. Diese Konstellation kann oft auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung hindeuten.

Brandt fügte hinzu, dass Prognosen im Kryptowährungsmarkt immer mit Unsicherheiten behaftet sind und man nicht unbedingt auf treffsichere Vorhersagen setzen sollte.

Historische Vergleiche verunsichern Anleger

Ein weiterer Analyst hat Parallelen zwischen der aktuellen Kursstruktur und dem Kursverlauf von Bitcoin im Jahr 2022 gezogen. Er beschreibt, dass sowohl 2022 als auch aktuell eine Erholungsrallye stattgefunden hat, die letztendlich zum Abfall des Kurses führte. Damals war ein Bruch der Unterstützung entscheidend für den massiven Rückgang.

Diese Beobachtungen verstärken Ängste, dass sich die Geschichte wiederholen könnte, was das Vertrauen der Anleger erheblich beeinträchtigen könnte.

Marktstimmung: Mischsignale und neue Chancen

Obwohl technische Analysen auf fallende Kurse hindeuten, gibt es auch positive Stimmen im Markt. Analyst Ted Pillows weist darauf hin, dass sich die Liquiditätsbedingungen in den USA seit einem Tiefpunkt im November 2025 verbessert haben. Er glaubt, dass diese Entwicklung zu einer möglichen Rallye im Kryptomarkt führen könnte, was einen interessanten Kontrast zu den bärischen Prognosen darstellt.

Die Rückkehr der Bitcoin-Whales überrascht Experten

Ein weiteres bemerkenswertes Phänomen ist die Rückkehr von langfristigen Haltern oder sogenannten „Whales“, die große Mengen Bitcoin besitzen. Die Blockchain-Analyse-Plattform Lookonchain berichtet, dass ein solcher Whale nach 13 Jahren eine beträchtliche Menge von 909 BTC übertragen hat, was auf mögliche Verkaufssignale hindeutet. Solche Transaktionen generieren oft viel Aufsehen, da sie die Richtung des Marktes stark beeinflussen können.

Fazit: Unsicherheit bleibt hoch

Insgesamt steht der Bitcoin-Markt an einem kritischen Punkt, an dem sowohl technische Muster als auch Liquiditätsbedingungen eine Rolle spielen. Die Möglichkeit eines stärkeren Kursrückgangs wird durch bärische Signale untermauert, während gleichzeitig einige Analysten auf positive Marktbedingungen hinweisen. Investoren sollten sich der Unsicherheiten bewusst sein und die Entwicklungen genau beobachten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

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