Auf Einen Blick
- Alte E-Mails aus dem Jahr 2014 wecken Gerüchte, dass ein Interesse an der Schädigung von Ripple und XRP bestand.
- Rechtsanwalt Bill Morgan warnt vor voreiligen Schlüsse in Bezug auf die vermeintlichen Verbindungen zwischen Epstein und Ripple.
- Die SEC-Untersuchung gegen Ripple begann erst 2018, was einen entscheidenden zeitlichen Abstand zu den E-Mails darstellt.
I. Die Kontroverse um die E-Mail von 2014
Frische Gerüchte über XRP haben in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit erregt, nachdem alte E-Mails aus dem Jahr 2014 wieder aufgetaucht sind. Diese E-Mails haben Behauptungen ausgelöst, dass mächtige Persönlichkeiten Ripple und XRP „loswerden“ wollten, lange bevor die regulatorischen Maßnahmen in den USA begannen. Der XRP-unterstützende Anwalt Bill Morgan gab eine detaillierte Antwort auf die aktuellen Debatten und warnte, voreilige Schlüsse zu ziehen.
II. Der zeitliche Rahmen der Ereignisse
Morgan hob ein zentrales Problem hervor, das oft in Online-Theorien übersehen wird: das Timing. Laut Morgan begann die Untersuchung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple erst zwischen April und Juni 2018, fast vier Jahre nach den besagten E-Mails. Diese Zeitspanne fällt auch mit der umstrittenen Rede des ehemaligen SEC-Beamten Bill Hinman zusammen, in der er signalisierte, dass Ethereum nicht als Wertpapier angesehen wurde. Morgan betont, dass die Lücke zwischen 2014 und 2018 bedeutend und weitgehend unerklärt bleibt.
III. Die fehlende Verbindung zwischen den Akteuren
Zusätzliche veröffentlichten E-Mails zeigen ein Interesse aus demselben Kreis an Gary Gensler im Mai 2018, mit Verweisen auf seine politischen Verbindungen und Verknüpfungen zu dem, was Morgan als eine anti-Krypto-Fraktion innerhalb der US-Demokraten beschreibt. Dennoch wies Morgan die Behauptungen zurück, Gensler sei bereits früher über das MIT involviert gewesen. Gensler trat 2018 dem MIT bei, jedoch gibt es keine Beweise, die ihn mit den Aktivitäten des MIT Media Lab oder seinem ehemaligen Direktor Joi Ito im Zeitraum 2014–2018 verbinden.
Morgan erklärt, dass es keine dokumentierte Kette der Beteiligung gibt, die diese Ereignisse über vier Jahre hinweg verbindet. Abgesehen von Joi Itos Rolle am MIT Media Lab weist Morgan darauf hin, dass es keine papiergestützte Spur gibt, die eine Koordination zwischen Epstein, Regulierungsbehörden oder Börsen vor dem Fall der SEC zeigt.
IV. Trennung von Tatsachen und Annahmen
Die Äußerungen von Morgan erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem XRP erneut im Fokus von Online-Erzählungen während Phasen von Marktdruck steht. Er betont, dass historische Dokumente zwar Fragen aufwerfen können, jedoch Schlussfolgerungen auf überprüfbaren Beweisen und nicht auf Zufällen beruhen sollten.
Abschließend sagt Morgan, dass es wichtig ist, zwischen Fakten und Annahmen zu unterscheiden und eine klare Sicht auf die Ereignisse zu bewahren, insbesondere in einem so dynamischen Umfeld wie dem Kryptowährungsmarkt.
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