Auf Einen Blick
- Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, äußert sich positiv über die XRP-Community und kritisiert Ripple-CEO Brad Garlinghouse.
- Die Debatte dreht sich um den US Crypto Clarity Act und dessen potenzielle Auswirkungen auf die Krypto-Industrie.
- Hoskinson warnt vor den politischen Risiken und den negativen Folgen unklarer Gesetzgebung für dezentrale Finanzen.
Positive Worte für die XRP-Community
Charles Hoskinson, der Begründer von Cardano, beschreibt die XRP-Community als „großartige Menschen“ und äußert Bedenken bezüglich der Unterstützung von Brad Garlinghouse, dem CEO von Ripple, für den US Crypto Clarity Act. In einem Interview mit CoinDesk betont Hoskinson, dass die Meinungsverschiedenheit politische Richtungsfragen betrifft und keinen persönlichen Konflikt darstellt.
Gesetzliche Bedenken und Regulierung
Hoskinson führt aus, dass der Clarity Act anfangs solide Grundlagen hatte, jedoch durch über 100 Änderungen erheblich verändert wurde. Er argumentiert, dass die überarbeitete Fassung die meisten Krypto-Assets de facto als Wertpapiere klassifizieren könnte, womit Projekte gezwungen wären, Genehmigungen von Regulierungsbehörden einzuholen. Dies könnte der dezentralen Finanzen schaden, Innovationen für Layer-1-Blockchains verhindern und vor allem großen Institutionen und Banken zugutekommen. Hoskinson äußert zudem, dass das Gesetz wenig klare Richtlinien für die Mehrheit der Krypto-Projekte bietet und möglicherweise in Zukunft gegen die Branche verwendet werden könnte.
Politische Risiken und Zukunftsausblick
Zusätzlich warnt Hoskinson vor den zunehmenden regulatorischen Herausforderungen aufgrund eines möglichen politischen Machtwechsels in den USA. Er verweist auf Umfragen, die darauf hindeuten, dass die Demokraten 2026 möglicherweise die Kontrolle über den Kongress zurückgewinnen könnten, was den Regulierungsbehörden mehr Einfluss bei der Ausarbeitung von Vorschriften geben würde, sollte der Clarity Act in Kraft treten. Dies könnte die Regeln weiter verschärfen und dezentrale Finanzen gefährden.
Kritik an Ripple und der politischen Einflussnahme
Hoskinson hinterfragt, warum Garlinghouse diesen Gesetzesentwurf unterstützt und deutet an, dass politische Einflüsse eine Rolle spielen könnten. Er sagt: „Ich verstehe nicht, warum Brad ein Befürworter davon ist. Vielleicht ist er süchtig danach, mit Donald Trump und seinem Umfeld abzuhängen, aber das ist nicht gut für die Branche.“
Gefahren schlechter Gesetze
Schließlich merkt Hoskinson an, dass unklare oder schlecht verfasste Gesetze gefährlicher sind als gar keine Regulierung. Er ist der Auffassung, dass es besser sei, rechtliche Konflikte vor Gericht zu führen, als Regeln zu akzeptieren, die den Regulierungsbehörden umfangreiche Macht über die Krypto-Märkte verleihen könnten.
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