Auf Einen Blick
- David Schwartz von Ripple äußert sich skeptisch zu $100 für XRP.
- Er betont, große Preissteigerungen werden mit zunehmender Reife der Krypto-Assets unwahrscheinlicher.
- Schwartz glaubt nicht, dass Marktmanipulation langfristige Preistrends bei großen Kryptowährungen beeinflussen kann.
Schwartz zu den Erwartungen an XRP
David Schwartz, ein leitender Angestellter bei Ripple, hat prognostiziert, dass die Erwartungen an XRP, einen Preis von $100 zu erreichen, mit Vorsicht betrachtet werden sollten. Er argumentiert, dass signifikante Preissteigerungen unwahrscheinlicher werden, je reifer die Kryptowährungen werden. Diese Aussagen stammen aus seiner Reaktion auf Fragen von XRP-Investoren, die die zukünftige Preisentwicklung von XRP mit den frühen Aufstiegen von Bitcoin verglichen.
Die Sicht auf Preisziele
Schwartz hebt hervor, dass die Wahrscheinlichkeit für XRP, $100 zu erreichen, weniger von der Zahl selbst abhängt, sondern vielmehr von der Größe der erforderlichen Preissteigerung. Er erläuterte, dass eine Verzehnfachung des XRP-Preises heute ebenso unwahrscheinlich ist wie eine entsprechende Veränderung bei Bitcoin oder Ethereum unter den gegenwärtigen Marktbedingungen. Mit zunehmender Größe und Etablierung der Krypto-Assets wird es immer schwieriger, große Mehrwerte zu erzielen.
Märkte und Erwartungen
Laut Schwartz sind die Märkte zwar über den langen Zeitraum hinweg rational, auch wenn das Verhalten einzelner Händler oft gegensätzlich ist. Er ist der Überzeugung, dass genügend gut finanzierte und rationale Akteure vorhanden sind, um effektive Preisober- und -untergrenzen zu schaffen. In seiner Sicht spiegeln die aktuellen Preise der großen Kryptowährungen bereits eine marktweite Schätzung ihres zukünftigen Wertes wider, die an die Wahrscheinlichkeit dieser Ergebnisse angepasst ist.
Kommentar zu Marktmanipulation
In Bezug auf die Bedenken hinsichtlich der Manipulation durch große Investoren (Whales) äußerte Schwartz, dass kurzfristige Preisbewegungen durchaus beeinflusst werden können, insbesondere in kleineren Märkten. Er glaubt jedoch nicht, dass diese Manipulationen langfristig die Preisentwicklung bei bedeutenden Kryptowährungen wie XRP nachhaltig beeinflussen können. Schwartz räumt ein, dass diese Ansicht nicht weit verbreitet ist und er nicht über schlüssige Beweise verfügt, um die Debatte zu klären. Er ist sich bewusst, dass viele Investoren eine größere Rolle der Manipulation annehmen.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass David Schwartz von Ripple eine vorsichtige Perspektive zur Preisentwicklung von XRP einnimmt und die Herausforderungen auf dem Weg zu signifikanten Preisanstiegen betont. Seine Einschätzung zeigt, dass der Krypto-Markt trotz seiner Volatilität und möglicherweise kurzfristiger Beeinflussungen durch Manipulationen langfristig durch rationales Handeln geprägt ist.
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