Ripple Labs : Gericht entscheidet, dass XRP keine Wertpapiere sind

Ripple sichert sich juristischen Sieg: Was bedeutet die Gerichtsentscheidung für den XRP-Markt und die Anleger?

Auf Einen Blick

Rechtsstreit um XRP-Absockung wird abgewiesen

Ripple hat einen bedeutenden juristischen Sieg erzielt, nachdem ein Bundesberufungsgericht in den USA eine langwierige Klage von XRP-Investoren abgewiesen hat. Der Ninth Circuit Court of Appeals erklärte am 27. Januar 2026, dass die Klage in Sostack gegen Ripple Labs nicht haltbar sei, da die Ansprüche in Bezug auf den Verkauf von XRP als nicht registrierte Wertpapiere nicht zulässig seien.

Klage aufgrund verspäteter Einreichung abgelehnt

Das Gericht stellte fest, dass die Klage gemäß dem Securities Act von 1933 verjährt sei. Die Richter erklärten, dass XRP bereits 2013 der Öffentlichkeit angeboten wurde, was den rechtlichen Zeitrahmen in Gang setzte. Investoren hatten gemäß dem Gesetz drei Jahre Zeit, um ihre Ansprüche einzureichen. Die Klage wurde jedoch erst 2018 eingereicht, wobei der Hauptkläger Bradley Sostack sich offiziell 2019 der Klage anschloss, lange nach Ablauf der Frist. Daher konnten die Ansprüche nicht weiter verfolgt werden, unabhängig von den Argumenten der Kläger.

Zurückweisung des Arguments für eine „neue Ausgabe“

Die Kläger argumentierten, dass die Veröffentlichung von XRP durch Ripple im Jahr 2017 eine neue Wertpapierausgabe darstelle und die gesetzliche Frist neu beginne. Das Berufungsgericht wies dieses Argument zurück und stellte fest, dass sich die Natur von XRP zwischen 2013 und 2017 nicht verändert habe. XRP blieb dasselbe digitale Gut, das vollständig austauschbar und fungibel sei, was bedeutete, dass spätere Verkäufe nicht als neue oder separate Wertpapierangebote qualifizierten. „Die Natur von XRP hat sich nicht geändert“, erklärte das Gericht und fügte hinzu, dass bestehendes Wertpapierrecht die Neudefinition späterer Verkäufe als neue Investitionsverträge nicht unterstütze.

Wichtige Klarstellung: Nicht der SEC-Fall

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Klage nicht mit der Durchsetzungsmaßnahme der SEC gegen Ripple verbunden war. Es handelte sich um eine separate Klage, die von Investoren eingereicht wurde, und das Urteil hat keine direkten Auswirkungen auf den Fall der SEC. Dennoch sagen juristische Analysten, dass die Entscheidung die Position von Ripple stärkt, insbesondere in Bezug auf sekundäre Marktverkäufe von XRP und die Argumentation zur Verjährung.

Auswirkungen auf Ripple und XRP

Obwohl der gerichtliche Beschluss als „nicht zur Veröffentlichung“ eingestuft wurde und keinen bindenden Präzedenzfall schafft, schließt er diesen Fall dauerhaft und beseitigt einen weiteren rechtlichen Druck für Ripple Labs und XRP. Die Entscheidung verstärkt auch die Ansicht, dass sekundäre Marktgeschäfte mit XRP nicht automatisch Wertpapierangebote sind, was Ripple seit langem behauptet. Trotz des positiven gerichtlichen Urteils bleibt der Preis von XRP im roten Bereich und zeigt wenig Bewegung. XRP wird derzeit bei etwa 1,90 $ gehandelt und ist in den letzten 24 Stunden um 0,11 % gefallen. Ein Händler fasste die Marktreaktion zusammen, indem er bemerkte, dass andere Altcoins bei ähnlichen Nachrichten stark gestiegen wären, XRP jedoch eine Reaktion von „es ist in Ordnung, es ist nichts“ hervorrufen scheint.

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