Ripple Labs : Verkaufsdruck senkt XRP um 6 Monate in Folge

"Warum die Debatte um Ripple trotz beeindruckender Kursgewinne und Verkaufsstrategien nicht abreißt"

Auf Einen Blick

Der aktuelle Streit über Ripple und XRP

Ein kürzlich viral gegangener Thread wirft erneut Fragen über Ripple und seine Vorgehensweise beim Umgang mit XRP auf. Kritiker argumentieren, dass das Unternehmen systematisch Hunderte Millionen XRP verkauft, was zu einer Verwässerung der Bestände der Inhaber führt. Diese Behauptungen beschäftigen die Krypto-Community bereits seit Jahren und beleuchten die Tokenomics von Ripple.

Die Zahlen hinter XRP

Bei der Einführung von XRP im Jahr 2012 wurden insgesamt 100 Milliarden Tokens geschaffen. Die Gründer behielten 20 Milliarden, während die restlichen 80 Milliarden an das Unternehmen übergingen. Ende 2017 sperrte Ripple 55 Milliarden XRP in Smart Contracts, aus denen jeden Monat 1 Milliarde freigegeben wird. Typischerweise werden 70 bis 80 % davon erneut gesperrt, und 200 bis 300 Millionen XRP werden für Betriebskosten verwendet. Aktuell beläuft sich diese monatliche Beibehaltung auf etwa 400 Millionen US-Dollar.

Reaktion von Bill Morgan

Die Vorwürfe gegen Ripple stießen auf direkte Gegenwehr von Anwalt Bill Morgan. Er wies die zentrale Annahme der Dump-Theorie zurück und argumentierte, dass die Preisbewegungen von XRP nicht durch die monatlichen Verkäufe von Ripple bestimmt werden. Morgan stellte fest, dass XRP in den vergangenen Jahren trotz kontinuierlicher Verkäufe des Unternehmens bemerkenswerte Preisanstiege verzeichnete. Außerdem hat XRP in den letzten 13 Jahren einen Wertzuwachs von 24.602 % erzielt.

Er wies darauf hin, dass Ripple weiterhin etwa 39 Milliarden XRP im Escrow verfügt, was einen großen Teil des Gesamtangebots von XRP ausmacht. Im Laufe der Zeit hat sich dieser theoretische Verkaufsdruck verringert, was den Gesamtwert weiter steigert.

Fazit

Die Debatte um Ripple und den XRP-Preis bleibt komplex und polarisiert. Während Kritiker die Verkaufsstrategien des Unternehmens hinterfragen, gibt es starke Argumente, die darauf hinweisen, dass die Bewegung des XRP-Preises eher mit Bitcoin korreliert ist und nicht ausschließlich von den monatlichen Verkäufen beeinflusst wird. Trotz der Kontroversen hat XRP einen beeindruckenden langfristigen Wertzuwachs erzielt, der die Diskussion über die Stabilität und Integrität des Tokens weiter vorantreibt.

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