Ripple Wehrt Sich Gegen Linqtos Insolvenzplan
Auf Einen Blick
- Ripple hat bei Gericht eine Reservation of Rights eingelegt, um die Umwandlung von 4,7 Millionen Ripple-Aktien zu verhindern.
- Die geplante Umwandlung könnte Ripple’s private Unternehmensbewertung gefährden.
- Die Anhörung im Fall Linqto findet am 3. Oktober 2025 im Texas Southern District Court statt.
Hintergrund der rechtlichen Auseinandersetzung
Ripple hat offiziell eine Reservation of Rights eingereicht, um Linqtos Insolvenzstrategie zu bekämpfen, die die Umwandlung von 4,7 Millionen Ripple-Aktien in einen börsennotierten Fonds vorsieht. Mit diesem Schritt soll sichergestellt werden, dass die privaten Aktien des Unternehmens nicht ohne Zustimmung von Ripple auf den öffentlichen Markt gelangen.
Ripple’s Position
In seiner Erklärung betont Ripple, dass es sich bewusst für den Status eines privaten Unternehmens entschieden hat, und dass keine Genehmigung für den öffentlichen Handel mit seinen Aktien gegeben wurde. Ripple hebt hervor, dass die Zulassung solcher Regelungen die Unternehmensbewertung verfälschen und Verwirrung über das Eigentum schaffen könnte. Darüber hinaus warnt Ripple, dass dies bestehende Aktionäre gefährden könnte, da künstliche Marktaktivitäten, die nicht durch das Unternehmen autorisiert sind, entstehen könnten.
Gerichtsverfahren und weitere Entwicklung
Die gerichtliche Anhörung im Fall Linqto ist für den 3. Oktober 2025 angesetzt. Vor Richter Alfredo Perez wird festgelegt, wie Linqtos Insolvenzrestrukturierung verlaufen wird, einschließlich finanzieller Genehmigungen, Kontrolle und der Verwendung von Erlösen aus Verkäufen, die mit Ripple in Verbindung stehen. Diese Gerichtentscheidung wird entscheidend dafür sein, wie Vermögenswerte im Zusammenhang mit Ripple-Aktien verwaltet werden und wie Kundenansprüche im Rahmen von Linqtos Chapter 11-Prozess behandelt werden.
In einer vorherigen Anhörung im August 2025 blockierte das Gericht Linqtos Versuch, Ripple-Aktien im Kundenbesitz als Sicherheit für ein Darlehen von 60 Millionen US-Dollar zu verwenden. Diese rechtlichen Schritte wurden durch die Intervention des Krypto-Anwalts John E. Deaton ermöglicht.
Schlussfolgerung
Ripple zeigt durch seine rechtlichen Schritte eine Entschlossenheit, sein Wahlrecht auf den Status eines privaten Unternehmens zu verteidigen und gleichzeitig sicherzustellen, dass seine Aktionäre geschützt werden. Das bevorstehende Gerichtsurteil könnte nicht nur die Richtung von Linqtos Insolvenzverfahren beeinflussen, sondern auch relevante Klarheit für den privaten Aktienmarkt schaffen.
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