SBI Holdings : Vorschlag für XRP-ETFs stärkt institutionelle Adoption in Japan

SBI Holdings leitet eine neue Ära für digitale Vermögenswerte in Japan ein: Wie die vorgeschlagenen XRP-ETFs das Investitionsumfeld verändern könnten.

Auf Einen Blick

SBI Holdings setzt Maßstäbe im Kryptobereich

Der japanische Finanzkonzern SBI Holdings unternimmt bedeutende Schritte in der Kryptowährungsbranche, um die Zukunft digitaler Vermögenswerte in Japan zu prägen.

Vorschlag für XRP-gebundene ETFs

Im Rahmen seiner Finanzstrategie für das zweite Quartal 2025 hat SBI zwei Modelle für börsengehandelte Fonds (ETFs) vorgeschlagen. Das erste Modell kombiniert Gold (über 51 Prozent) mit Kryptowährungen, während das zweite sich komplett auf Kryptowährungen wie Bitcoin und XRP konzentriert. Diese ETFs würden, falls sie genehmigt werden, die ersten regulierten Fonds in Japan sein, die XRP beinhalten, und könnten die institutionelle Akzeptanz der Technologie von Ripple erheblich steigern.

Erweiterung des Stablecoin-Angebots

Neben den ETF-Vorschlägen erweitert SBI auch seine Aktivitäten im Bereich Stablecoins. Im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen, Ripple’s USD-gestützten Stablecoin RLUSD zu unterstützen. Darüber hinaus hat SBI eine Partnerschaft mit Circle eingegangen, um die Einführung von USDC in Japan voranzutreiben. Das Unternehmen strebt an, USD-gestützte Stablecoins für den Inlandsgebrauch bereitzustellen, da es diese Entwicklung sowohl für Japan als auch die USA als vorteilhaft erachtet.

Zusätzlich prüft SBI die Einführung eines yen-gestützten Stablecoins und plant, mit lizenzierten Banken sowie Treuhandgesellschaften zusammenzuarbeiten. Man erhofft sich, dass eine breitere Akzeptanz eines JPY-basierten Stablecoins die Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen steigern, den Yen stabilisieren und seine globale Position stärken könnte.

Regulierung und steuerliche Veränderungen

SBI hat sich auch dafür eingesetzt, dass Kryptowährungen in Japan als Anlageklassifizierung betrachtet werden und fordert, die hohen Steuersätze von derzeit 55,95 Prozent auf ein separates, niedrigeres Niveau zu senken. Mit zunehmender politischer Unterstützung, insbesondere nach Wahlen, gewinnt die Steuerreform an Fahrt. Zudem drängt SBI auf die Aufhebung von Überweisungslimits für ausländische Stablecoins, um die geschäftliche Nutzung zu fördern.

Japan’s Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) überprüft derzeit ihre Vorschriften für Kryptowährungen, um neue Produkte wie ETFs zu ermöglichen und die Steuerlast auf Gewinne von 55 Prozent auf 20 Prozent zu senken. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, mehr Investoren anzuziehen.

Schlussfolgerung

Mit der Einarbeitung dieser innovativen Produkte und der Anpassung der regulatorischen Rahmenbedingungen könnte SBI Holdings maßgeblich dazu beitragen, dass Japan zu einem führenden Akteur im Bereich der digitalen Finanzen wird.

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