Auf Einen Blick
- XRP-Inhaber sind frustriert über die Untätigkeit der SEC im Ripple-Fall.
- Ripple gab bekannt, dass es sein Berufungsverfahren zurückzieht, was viele für das Ende des Rechtsstreits hielten.
- Der Genehmigungsprozess der SEC erfordert eine formelle Abstimmung der Kommissare, was Zeit in Anspruch nehmen kann.
Frustration der XRP-Community
Die Unzufriedenheit innerhalb der XRP-Community wächst, insbesondere über das Schweigen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) im Ripple-Fall. Nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen glaubten viele, dass der Fall endlich zu einem Ende kommen würde. Doch die Unsicherheit kehrt zurück, da die SEC bisher nicht offiziell erklärt hat, dass die Angelegenheit abgeschlossen ist.
Klarheit wird gefordert
Ripple hatte öffentlich angekündigt, sein Berufungsverfahren zurückzuziehen, und viele in der XRP-Community gingen davon aus, dass auch die SEC dies tun würde. In sozialen Medien wie X (ehemals Twitter) gibt es zahlreiche Beiträge von verwirrten XRP-Anhängern, die die Frage aufwerfen: „Warum hat die SEC nicht angekündigt, dass der Fall beendet ist?“
Der Prozess der SEC erklärt
Marc Fagel, ein ehemaliger SEC-Anwalt, erklärte die Situation weiter und machte klar, dass es zwar den Anschein habe, als wolle das SEC-Personal die Berufung nach dem Urteil vom 26. Juni 2025 zurückziehen, jedoch ein formeller Genehmigungsprozess abgeschlossen werden müsse. Sobald das SEC-Vollzugspersonal eine Entscheidung trifft – wie etwa den Rückzug eines Berufungsverfahrens – wird eine Empfehlung an die Kommissare der SEC gesendet, die dann formal darüber abstimmen müssen. Dieser Prozess ist routinemäßig und kann typischerweise ein bis zwei Monate in Anspruch nehmen. In dringenden Fällen kann die SEC die Angelegenheit beschleunigen, doch dies scheint hier nicht der Fall zu sein.
Fagel stellte zudem fest, dass, obwohl die Kommissare in der Vergangenheit ähnliche Abweisungen schnell genehmigten, der aktuelle Prozess sich in seinem gewohnten Tempo bewegt.
Missverständnisse bezüglich Ripples Ankündigung
Der Krypto-Anwalt James Farrell fügte der Diskussion eine weitere Schicht hinzu. Er erklärte, dass einige der Verwirrung möglicherweise von der Formulierung von Ripples Ankündigung stammen könnte. Während Ripple verkündete, dass sie die Berufung zurückziehen und andeuteten, die SEC würde dasselbe tun, betonte Farrell, dass erfahrene Juristen typischerweise vorsichtiger formulieren würden. Anstelle von „SEC hat die Berufung zurückgezogen“ würde man eher sagen „das SEC-Personal hat zugestimmt, die Berufung abzulehnen“ – eine kleine, aber wichtige Unterscheidung, die klarstellt, dass die endgültige Entscheidung weiterhin bei den SEC-Kommissaren liegt und nicht sofort erfolgt.
In Anbetracht der jahrelangen Unsicherheit, die schwer auf dem Preis und dem Ansehen von XRP lastete, verlangen die Inhaber von XRP nun Klarheit und Transparenz.
Fazit
Zusammenfassend ist die Situation rund um den Ripple-Fall weiterhin komplex und ungewiss. Die XRP-Community ist in ihrer Forderung nach Transparenz und einem Abschluss des Rechtsstreits stark. Die SEC muss nun einen formellen Prozess durchlaufen, bevor Klarheit geschaffen werden kann.
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