US stellt globale Bankenregeln für Krypto in Frage und fordert Führungsanspruch

US-Strategie zur Neugestaltung globaler Finanzstandards: Wie der Widerstand gegen die Basel-Regeln die Krypto-Landschaft verändern könnte.

US-Regierung kritisiert globale Krypto-Regeln

In einem kürzlich veröffentlichten 166-seitigen Bericht zur Regulierung von digitalen Vermögenswerten positioniert sich die Trump-Administration gegen bestehende internationale Regeln, die den Umgang mit Krypto-Assets steuern. Diese Bewegung zeigt ein starkes Bestreben der USA, nicht nur einzuhalten, sondern auch Einfluss auf globale Finanzstandards zu nehmen.

Kontroverse um risikogewichtete Token

Ein zentrales Anliegen der US-Regierung sind die risikogewichteten Regelungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS), speziell die strengen 1250% Risikogewichtung für tokenisierte Vermögenswerte, die auf öffentlichen Blockchains basieren. Diese Regelungen verhindern effektiv, dass Banken US-Dollar-Stablecoins halten können, was umso problematischer ist, wenn man die wachsende Bedeutung von Stablecoins im Finanzmarkt betrachtet.

US-Forderung nach mehr Einfluss

Die Botschaft der US-Regierung an internationale Regulierer ist unmissverständlich: „Der BCBS hat keine formale supranationale Autorität, und seine Entscheidungen haben keine rechtliche Wirkung… Es ist wichtig für die Vereinigten Staaten, in internationalen Foren eine Führungsrolle zu übernehmen.“ Diese Ansprüche verdeutlichen den Wunsch der USA, das Zepter in der globalen Finanzpolitik zu übernehmen, insbesondere in der Krypto-Regulierung.

Auswirkungen auf die globale Finanzlandschaft

Die Auswirkungen dieser beständigen Herausforderung reichen über die Krypto-Welt hinaus und werfen Fragen über die zukünftige Rolle der USA im internationalen Finanzsystem auf. Während die USA versuchen, ihre Ideen durchzusetzen, stößt diese Bereitschaft auf Widerstand; der Baseler Ausschuss hat bereits US-Vorstellungen zur Auflösung seines Arbeitskreises für klimabezogene Finanzrisiken abgelehnt.

Fazit: Ein strategischer Schritt in der Finanzregulierung

Die klare Position der Trump-Administration signalisiert einen strategischen Schritt, um die US-amerikanischen Interessen in der Finanzwelt zu wahren und zu stärken. Während internationale Regulierungen fortgesetzt werden, bleibt abzuwarten, wie die USA ihren Einfluss behaupten und ob sie die bestehenden Regeln ändern können, um die Innovationskraft und das Wachstum im Sektor der digitalen Vermögenswerte zu fördern.

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