Auf Einen Blick
- Am 22. März 2025 verfallen Bitcoin-Optionskontrakte im Wert von 12 Milliarden USD.
- Deribit verzeichnet einen offenen Interessenstand von 27 Milliarden USD in Bitcoin-Kontrakten.
- Der CEO von Deribit, Luuk Strijers, erwartet aufgrund geringer Volatilität keine großen Preisbewegungen.
Bitcoin-Optionsverfall steht bevor
Am 22. März 2025 stehen Bitcoin-Optionskontrakte im Wert von 12 Milliarden USD zur Ablauffrist an – dies ist eine der größten vierteljährlichen Abläufe, die die Derivatesbörse Deribit je gesehen hat. Laut CEO Luuk Strijers wird jedoch von netter Marktvolatilität ausgegangen, was den Investoren einige Sorgen nehmen könnte.
Zurzeit betrifft der Verfall am 28. März etwa 45 % der offenen Optionskontrakte auf Deribit. Deribit hat insgesamt einen offenen Interessenstand von 27 Milliarden USD an Bitcoin-Kontrakten, wobei das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen mit 0,52 leicht pessimistisch aussieht.
Marktdaten und Brancheneinsichten
Die Preisentwicklung von Bitcoin hat in den letzten 24 Stunden um 0,4 % zugenommen und liegt derzeit bei 87.016 USD. Analysten von QCP Capital aus Singapur haben 85.000 USD als maximalen Schmerzpunkt identifiziert. Unbemerkt von diesem drohenden Ablauf, sind die derzeitigen Marktsignale darauf ausgelegt, dass die Derivathändler nicht mit maximalen Verlusten rechnen müssen.
Deribit DVOL, ein Indikator für die erwartete Volatilität, liegt derzeit bei 47 und signalisiert eine niedrige implizite Volatilität sowie begrenzte Erwartungen an plötzliche Preisbewegungen. Strijers wies darauf hin, dass in den letzten Wochen kaum größere Risiken in den Finanzmärkten preispolitisch berücksichtigt worden sind.
„Wendepunkt in der Marktvolatilität“
„Wir befinden uns in einem Monat mit wenigen klar definierten Risiken“, sagt Adam McCarthy, Forschungsanalyst bei Kaiko. Dies könnte darauf hinweisen, dass der Markt insgesamt eine Stabilisierung erfährt. Das Fehlen unerwarteter Ereignisse, wie der Einführung von Bitcoin-ETFs oder wirtschaftlichen Unsicherheiten in den USA, könnte zu stabileren Preisen führen.
Einige Analysten betonen, dass die niedrige Volatilität den Bedürfnissen der Marktteilnehmer entgegenkommt und darauf hindeutet, dass sich die Marktbedingungen normalisieren könnten, nachdem sie in der Vergangenheit von Extrembedingungen geprägt waren.
Ausblick auf die Zukunft
Mit dem bevorstehenden Ablauf der Bitcoin-Optionen am 22. März, könnte die Ruhe in den Märkten darauf hindeuten, dass größere Preisbewegungen unwahrscheinlich sind. Wenn sich der Trend der niedrigen Volatilität fortsetzt, könnte dies den Bitcoin-Markt vor unerwarteten Einbrüchen bewahren und ein stabileres Umfeld für Investoren schaffen.
Wenn sich dieser positive Trend fortsetzt, könnte dies eine signifikante Weichenstellung für die künftige Marktentwicklung darstellen, insbesondere mit Hinblick auf das Wachstum und die Akzeptanz von Kryptowährungen im Mainstream.
🔵 Alle Krypto-News auf einen Blick – Hier klicken! 🔵
