Neue Leitlinien für Krypto-Token: EBA-Vorgaben für MiCA-Regulierung in Europa

Neue Richtlinien für Token-Ausgeber: Was müssen Unternehmen beachten?

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat neue Richtlinien für Unternehmen eingeführt, die bestimmte Arten von Krypto-Token in Europa ausgeben. Dies ist Teil der Umsetzung der Markets in Crypto-Assets (MiCA) Verordnung in der gesamten EU.

Stresstests, Vermögensreserven und Wiederherstellungspläne sind sechs Schlüsselbereiche, auf die sich die Richtlinien erstrecken. Gemäß MiCA werden zwei Hauptarten von Tokens reguliert:

1. Vermögensbezogene Tokens (ARTs) – Diese Tokens werden durch real existierende Vermögenswerte wie Rohstoffe, Immobilien oder einen Korb verschiedener Vermögenswerte abgesichert.
2. E-Geld-Tokens (EMTs) – Diese Tokens sind darauf ausgelegt, einen stabilen Wert zu halten, indem sie an traditionelle Währungen wie den Euro oder den Dollar gebunden sind, ähnlich wie stabile Münzen, die für Zahlungen verwendet werden.

Eine der wesentlichen Regeln besagt, dass Token-Anbieter ausreichend finanzielle Mittel, sogenannte „Eigenmittel“, zurücklegen müssen, um potenzielle Risiken abzudecken. Die EBA hat Levels festgelegt, zu denen Anbieter einem höheren Risiko ausgesetzt sein können und diese Reservefonds erhöhen müssen.

Es gelten auch neue Mindestprozentsätze für die Vermögensreserven, die auf kurzfristigen Verpflichtungen beruhen, die täglich und wöchentlich fällig werden. Anbieter dürfen sich auch nicht zu sehr auf hochliquide Vermögenswerte wie Bargeld in diesen Reserven konzentrieren.

Die EBA hat Fristen festgelegt, innerhalb derer Anbieter ihre Eigenmittel auf 3% der als bedeutend eingestuften durchschnittlichen Vermögensreserven einstellen müssen, wobei 25 Tage für die Bereitstellung eines Plans und bis zu 6 Monate für die vollständige Einhaltung gewährt werden.

Diese Standards sind für alle digitalen Vermögensdienstleister in Europa bis zum 1. Juli 2026 verpflichtend, im Rahmen der breiteren Einführung der MiCA-Verordnung in ganz Europa.

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