Neue Dynamik im Bereich digitale Vermögenswerte
Die digitale Finanztechnologie erlebt durch die neuen politischen Maßnahmen tiefgreifende Veränderungen. Die kürzlich unterzeichnete Exekutive Anordnung von Präsident Trump, die die vorherigen Richtlinien von Ex-Präsident Biden zurücknimmt, hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesetzgebung, sondern auch auf die gesamte Branche der digitalen Vermögenswerte.
Hintergrund der Änderungen
Die Exekutive Anordnung 14067, die von Biden im Jahr 2021 unterzeichnet wurde, legte den Grundstein für eine neue Ära im Umgang mit digitalen Vermögenswerten. Sie zielte darauf ab, die technologische Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der USA im Finanzsystem zu fördern. Im Gegensatz dazu stellt Trumps kürzlich häufig kritisierte Anordnung vom 23. Juli 2025 eine Abkehr von diesen Prinzipien dar.
Reaktionen aus der Politik
Carole House, eine wichtige Beraterin während Bidens Präsidentschaft, äußerte sich zu den neuen Richtlinien. Sie sieht sowohl Ähnlichkeiten als auch Schwächen in Trumps Ansatz. „Es ist erfreulich, viele Ziele in der neuen Anordnung zu erkennen, die die Bedeutung der Förderung von Innovationen im digitalen Sektor betonen“, erklärte sie. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass essentielle Themen, wie nationale Sicherheitsbedrohungen und Verbraucherschutz, nicht ausreichend adressiert werden.
House betonte die Notwendigkeit, potenzielle Gefahren zu erkennen, die mit digitalen Vermögenswerten verbunden sind, einschließlich Cyberkriminalität und Betrug. „Es wird entscheidend sein, zu beobachten, wie Trumps Anordnung mit diesen realen Bedrohungen umgeht“, fügte sie hinzu.
Welchen Einfluss hat Trump auf die Krypto-Branche?
David Sacks, der zukünftige „Krypto-Zar“ von Trump, sprach sich auf Fox Business für die neuen Richtlinien aus und kritisierte die Biden-Administration für deren Umgang mit Krypto-Unternehmen. „Unter Biden wurden Crypto-Firmen praktisch verfolgt, was sie ins Ausland trieb“, behauptete Sacks. Solche Anschuldigungen werfen Fragen auf, wie Unternehmen in Zukunft behandelt werden und ob innovationsfreundliche Vorschriften geschaffen werden können.
Globale Zusammenarbeit im digitalen Vermögenssektor
Es wird zunehmend klar, dass die Herausforderungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte nicht isoliert betrachtet werden können. „Die Politik muss zusammenarbeiten, um internationale Partnerschaften auszubauen und Innovationen in der digitalen Finanztechnologie voranzutreiben“, fordert House. Dies zeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Nationen ist, um den globalen Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Brexit und die Pandemie haben deutlich gemacht, dass die Welt immer vernetzter wird, was bedeutet, dass Lösungen für digitale Finanzierungsfragen nicht auf nationale Grenzen beschränkt bleiben können. Unter Trumps neuer Exekutive Anordnung wird eine Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte gegründet, die Schlüsselakteure aus verschiedenen US-Behörden umfasst, um die Richtung der Digitalisierung des Finanzsektors mitzugestalten.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Stakeholder weltweit beobachten genau, wie die neuen Richtlinien den Sektor für digitale Vermögenswerte beeinflussen und wohin sich das gesamte Finanzsystem entwickeln wird. Die Diskussion um Krypto und digitale Finanzen steht erst am Anfang und wird von den Entscheidungen der politischen Führung stark geprägt werden.
