Auf Einen Blick
- Wallets in Verbindung mit dem Libra-Token haben fast 4 Millionen Dollar aus einem gescheiterten Memecoin abgezogen.
- Zwei Adressen erwarben Solana (SOL) im Wert von 61,5 Millionen Dollar.
- Die rechtlichen Konsequenzen für Libra-Schöpfer Hayden Davis könnten erheblich sein.
Fortschritte der Libra-Wallets
Trotz laufender Ermittlungen und eingefrorener Vermögenswerte setzen die Wallet-Adressen, die mit dem umstrittenen Libra (LIBRA) Token verbunden sind, ihre Aktivitäten fort. Sie haben fast 4 Millionen Dollar aus einem gescheiterten Memecoin abgezogen und diese in andere Kryptowährungen investiert.
Kaufsummen und Marktbewegungen
Nach dem Abzug von 4 Millionen Dollar tätigten zwei Krypto-Wallets, die zur Libra-Gruppe gehören, einen Kauf von Solana im Wert von 61,5 Millionen Dollar zu einem durchschnittlichen Preis von 135 Dollar. Diese Transaktionen wurden von der Blockchain-Datenplattform Onchain Lens dokumentiert und über Adressen durchgeführt, die von der Blockchain-Intelligenzfirma Nansen identifiziert wurden. Die Adresse „Defcy“, die als „Libra Deployer“ gekennzeichnet ist, und „61yKS“, die als „Libra: Wallet“ gekennzeichnet wurde, sind dabei von besonderem Interesse.
Rechtliche Herausforderungen und Forderungen
Inmitten der Turbulenzen hat der argentinische Anwalt Gregorio Dalbon eine Interpol-Rote Notiz gegen Libra-Schöpfer Hayden Davis beantragt, aufgrund des „prozeduralen Risikos“, dass Davis untertauchen könnte. Während des Zusammenbruchs des Libra-Tokens haben mehrere Insider-Wallets 107 Millionen Dollar in Liquidität abgezogen, was zu einem Verlust von 4 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung innerhalb weniger Stunden führte. In einem weiteren rechtlichen Konflikt wurden 57,6 Millionen Dollar in USDC, die zuvor eingefroren waren, am 21. August wieder freigegeben, da das Gericht feststellte, dass kein „irreparabler“ Schaden entstanden sei.
Strömung der Krypto-Ressourcen
Die Wallets, die mit dem Libra-Skandal in Verbindung stehen, zeigen ein fortwährendes Muster, Geld abzuziehen, um es in neue digitale Vermögenswerte zu reinvestieren. Interessanterweise zeigt dies, dass die Libra-Deployer-Wallets sich von Insider-Memecoin-Launches zu Altcoin-Möglichkeiten bewegen. Diese Entwicklungen erfolgen trotz der bereits erwähnten rechtlichen Auseinandersetzungen und ermöglichen einen weiteren Blick auf die komplexe Natur der aktuellen Krypto-Märkte.
Fazit
Die Situation rund um die Libra-Wallets bleibt angespannt und kompliziert, da sowohl rechtliche Konsequenzen als auch Marktbewegungen weiterhin die öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Schleusen für zukünftige Investitionen möglicherweise noch lange nicht geschlossen sind.
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