Auf Einen Blick
- Ein Entwickler erhielt eine Rechnung über 15.000 US-Dollar für drei Abfragen bei Google Cloud’s BigQuery.
- Ein weiterer Entwickler wurde mit 5.000 US-Dollar für eine einzige Abfrage belastet.
- Diese Vorfälle werfen Fragen zu den Abrechnungspraktiken von Google Cloud auf, besonders im Blockchain-Bereich.
Vorfälle mit hohen Rechnungen
Mehrere Blockchain-Entwickler haben über “Horrorgeschichten” berichtet, die auf exorbitante Rechnungen zurückzuführen sind, die sie von Google Cloud’s BigQuery-Dienst erhalten haben. Ein Entwickler stellte fest, dass er plötzlich für drei Abfragen insgesamt 15.000 US-Dollar belastet wurde. Diese Abrechnung schockierte ihn, da er normalerweise nur einige Hundert Dollar pro Monat zahlte. Die jüngste Rechnung brachte ihm jedoch 18.000 US-Dollar ein.
Er erklärte, dass die Abfragen auf Daten der Solana-Blockchain abzielten, jedoch jede einzelne Abfrage über 5.000 US-Dollar kostete. Nach einer Beschwerde an den Google-Support wurden diese Gebühren auf 4.000 US-Dollar pro Abfrage reduziert.
Kritik an Abrechnungspraktiken
Die Erfahrungen von Entwicklern, wie dem pseudonymen Verfasser, heben potenzielle Probleme mit den Preismodellen von BigQuery hervor. Er warnte andere: „BigQuery ist ein großes Betrugssystem, und jeden Tag riskierst du, eine lächerliche Rechnung zu erhalten, die dich in den Ruin treiben kann.“ Auch Ermin Nurovic, Mitgründer des Flat Money-Protokolls, kritisierte die Preispolitik, da es keine Möglichkeit gebe, monatliche Obergrenzen festzulegen. Er stellte fest, dass man in Fällen, in denen Cloud-Funktionen in rekursiven Schleifen stecken bleiben, viel Geld verlieren könne, ohne einen Schutz vor solchen Überraschungen zu haben.
Ein weiteres Beispiel
Ein zweiter Entwickler bekräftigte die Bedenken, indem er ebenfalls mit einer Rechnung von 5.000 US-Dollar für eine einzige Abfrage konfrontiert wurde. Diese Abfrage, die „zufällig“ mehrere Terabyte Daten scannte, führte zu der hohen Gebühr. Glücklicherweise war der Entwickler in der Lage, das Problem über eine lokale Verbindung zu Google zu eskalieren, was ihm eine Rückerstattung einbrachte.
Er erklärte, dass er seit diesem Vorfall niemals wieder Blockchain-Daten in BigQuery abgerufen habe, ohne zuvor die Partitionen zu überprüfen. Diese Erfahrung verdeutlichte ihm, dass die Preisgestaltung für eine zuverlässige Nutzung von KI-Algorithmen in BigQuery problematisch sei.
Schlussfolgerung
Die außergewöhnlich hohen Rechnungen und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Nutzung von Google Cloud’s BigQuery werfen ernsthafte Fragen zur Transparenz und Fairness der Abrechnungspraktiken des Dienstes auf. Die Community muss sich möglicherweise intensiver mit diesen Fragen auseinandersetzen, um zukünftige Schwierigkeiten für Entwickler zu vermeiden.
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