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Dem vom Krieg zerrütteten Sudan droht eine „Katastrophe“, da die UN-Gelder knapp werden

Die humanitäre Krise im Sudan

Die humanitäre Situation im Sudan ist katastrophal, wie Clementine Nkweta-Salami, der Leiter der humanitären Hilfe der Vereinten Nationen im Land, betont. Die Vereinten Nationen konnten nur einen Bruchteil der fast 25 Millionen Menschen erreichen, die im vom Krieg zerstörten Sudan Hilfe benötigen.

Chronischer Finanzmangel bedroht Hilfe für Millionen

Nkweta-Salami warnt, dass selbst für die vier Millionen Menschen, die erreicht werden konnten, die Hilfe bald eingestellt werden könnte, wenn der chronische Mangel an Finanzmitteln anhält.

Vertriebene und unterfinanzierte Hilfe

Die derzeitige Situation ist geprägt von sieben Millionen Vertriebenen im Sudan, was die höchste Vertreibungssituation weltweit darstellt. Obwohl das Ausmaß der Krise immens ist, ist die humanitäre Hilfe erbärmlich unterfinanziert, wie Nkweta-Salami betont.

Unzureichende Aufmerksamkeit und Ressourcen

Jan Egeland, der Generalsekretär des Norwegischen Flüchtlingsrates, beklagt die unzureichende Aufmerksamkeit und Ressourcen für die Menschen im Sudan, die in ihrer größten Not sind. Millionen befinden sich im Kreuzfeuer, in ethnischer Gewalt und in Bombardierungen gefangen, doch die Hilfe ist unzureichend.

Dringender Bedarf nach Frieden

Trotz der enormen Herausforderungen und der unterfinanzierten Hilfe betont Nkweta-Salami, dass die Vereinten Nationen bestrebt sind, hoffentlich etwa 18 Millionen Menschen im Sudan zu erreichen, um ihnen Gesundheit, Wasser- und Sanitärversorgung, Nahrungsmittel und Unterernährung zu bieten. Doch letztendlich braucht es einen Waffenstillstand und eine Einstellung der Feindseligkeiten, denn die Menschen im Sudan brauchen Frieden.

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