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Großbritannien debattiert über strenges Anti-Raucher-Gesetz

Britische Gesetzgeber bereiten sich darauf vor, über einen Vorschlag von Premierminister Rishi Sunak abzustimmen, der ein Verbot zum Kauf von Zigaretten für Personen unter 15 Jahren vorsieht. Sunaks Plan, einige der strengsten Anti-Raucher-Regeln der Welt einzuführen, hat einige Mitglieder seiner regierenden Konservativen Partei, darunter die ehemaligen Premierminister Liz Truss und Boris Johnson, verärgert. Diese argumentieren, dass der Staat sich nicht in die Lebensweise der Menschen einmischen solle.

Die Gesetzgeber werden eine freie Abstimmung über den Gesetzentwurf haben, was bedeutet, dass sie nicht an Parteilinien gebunden sind. Ähnliche Gesetzgebungen in anderen Ländern, wie Neuseeland, wurden jedoch in diesem Jahr von neuen Regierungen vor Inkrafttreten abgeschafft. Ein potenzieller Aufstand innerhalb der konservativen Partei gegen Sunaks Vorschlag könnte bereits bestehende Kritik an seiner Regierung verstärken.

Sunaks Anti-Raucher-Gesetz ist eine seiner Hauptmaßnahmen vor den anstehenden Wahlen. Experten aus Medizin und Gesundheit sowie Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen das Gesetz, da Rauchen jedes Jahr zu 80.000 Todesfällen und vielen weiteren rauchbedingten Krankheiten führt. Sunak argumentiert, dass das Gesetz die größte vermeidbare Ursache für Krankheit, Behinderung und Tod bekämpfen würde, insbesondere bei Kindern, die seit 2009 geboren wurden.

Trotz einiger Kritik, vor allem von konservativen Politikern wie Simon Clarke, der Bedenken hinsichtlich einer möglichen Zunahme des illegalen Zigarettenhandels äußert, wird damit gerechnet, dass das Gesetz verabschiedet wird. Die Labour Party deutet an, die Maßnahme zu unterstützen. Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, würde er in die nächste Phase des Parlaments übergehen. Die Diskussionen und Debatten rund um dieses strenge Anti-Raucher-Gesetz in Großbritannien werden weiterhin anhalten, während verschiedene Standpunkte und Meinungen diskutiert werden.

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