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Junger finnischer Schulschütze wurde gemobbt

Finnland: Junge gesteht Schießerei an Schule aufgrund von Mobbing

Hintergrundinformationen

Am Mittwoch haben Trauernde auf dem Platz vor der Viertola-Schule in Vantaa, Finnland, Kerzen und Blumen niedergelegt, um den Opfern einer Schießerei zu gedenken, bei der ein 12-jähriger Junge einen Sechstklässler erschoss und zwei weitere schwer verletzte.

Motiv für den Angriff

Die Polizei gab bekannt, dass der Junge angab, Opfer von Mobbing gewesen zu sein, was als Motiv für den Angriff diente. Der Junge brachte den Revolver eines Verwandten zur Schule und erschoss die Kinder.

Reaktion der Regierung

Die finnische Regierung rief zu einem Trauertag auf und ordnete an, dass die Flaggen auf halbmast gesetzt werden, um Respekt zu zollen. Die beiden verletzten Schüler befinden sich weiterhin im Krankenhaus.

Mobbing als Auslöser

Die polizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass der Junge Opfer von Mobbing war. Laut einer Studie aus dem Jahr 2023 sind 8,6% der 12-jährigen Schüler in Finnland Opfer von Mobbing an Schulen geworden.

Schusswaffendelikt

Die Polizei erklärte, dass der Revolver, der bei dem Angriff verwendet wurde, einem Verwandten des Verdächtigen gehörte. Die Polizei untersucht den Fall als eigenständiges Schusswaffendelikt.

Weitere Informationen

Nach früheren tödlichen Schießereien in Schulen hat Finnland 2010 seine Waffengesetze verschärft. Das Land mit 1,5 Millionen lizenzierten Schusswaffen und etwa 430.000 Lizenzinhabern ist bekannt für Jagd und Sportschießen.

Insgesamt handelt es sich um eine traurige und schockierende Tragödie, die Finnland erschüttert hat. Die Untersuchungen zu den Hintergründen des Angriffs und möglichen Präventionsmaßnahmen gegen Mobbing sind im Gange.

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