Papst verurteilt unflexible Ideologien

Papst Franziskus warnt vor unflexiblen ideologischen Positionen

Am Donnerstag warnte Papst Franziskus vor unflexiblen ideologischen Positionen, die die Kirche daran hindern könnten, die Realität zu erkennen und voranzukommen. Die Warnung kam wenige Tage nach einer kontroversen Erklärung, die die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zulässt.

Traditionelle Weihnachtsgrüße an die Kurie

In seinen traditionellen Weihnachtsgrüßen an die Mitglieder der Kurie, der Zentralverwaltung des Vatikans, äußerte sich Papst Franziskus zu diesem Thema. Er betonte die Notwendigkeit, sich von starren ideologischen Positionen zu lösen, um voranzukommen und ermutigte dazu, dem Licht zu folgen und neue Wege zu beschreiten.

Kontroverse um Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Die kontroverse Erklärung, die die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare unter bestimmten Bedingungen zulässt, stieß auf geteilte Reaktionen. Während viele die Öffnung des Papstes begrüßten, warnten Konservative vor einer Erschütterung der Grundlagen des Glaubens und einer möglichen Spaltung der Kirche.

Einladende Kirche ohne Änderung der Lehren

Seit seiner Wahl vor zehn Jahren hat Papst Franziskus sich bemüht, die Kirche für Menschen, die sich ausgeschlossen fühlen, einladender zu gestalten, ohne dabei jedoch die Lehren der Kirche zu moralischen Fragen zu ändern. Er betonte bei der Versammlung am Donnerstag die Notwendigkeit für Christen, ruhelos und offen für Veränderungen zu sein.

Abschließende Worte

Franziskus wandte sich auch gegen den Wunsch nach komfortablen religiösen Gewissheiten und betonte die Bereitschaft, aus der Komfortzone auszubrechen und sich auf eine Reise zu begeben, wenn Gott rufe. Seine Worte verdeutlichen den Wunsch nach Offenheit und Anpassungsfähigkeit in einer sich verändernden Welt.

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