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Winterferien: Staulage am Faschingswochenende

Staumeldungen

Am kommenden Wochenende (9. bis 11. Februar) dürften die Autobahnen vieler Orte voll sein. In mehreren Bundesländern beginnen die Winterferien, in einigen enden sie. Gleichzeitig strömen Faschingsfans in die Innenstädte – es wird also nicht nur auf den Autobahnen voll werden.

Wo es sich wegen des Anreiseverkehrs staut

Laut Auto Club Europa (ACE) und ADAC wird es vor allem auf den Anreiserouten in den Alpen und Mittelgebirgen zu dichtem Verkehr kommen, da viele Winterurlauber in Richtung Skigebiete reisen, wo derzeit Hochsaison herrscht. Besonders im Süden in Richtung Alpen ist die Staugefahr sehr hoch. Auf den Transitstrecken aus Richtung Norden kann es bereits am Freitag zu dichtem Anreiseverkehr kommen. Am Samstag erreicht der größte Schwung die Skigebiete in Österreich und der Schweiz. Zu den typischen staugefährdeten Routen zählen die Autobahnen A7, A8, A9, A95 und A99.

Gleichzeitig enden die Ferien in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Somit erwarten die Verkehrsclubs ab Samstagnachmittag auch volle Rückreiserouten.

Volle Straßen in einigen Innenstädten

In den Faschings- und Karnevalshochburgen kann es insbesondere am Rosenmontag und Faschingsdienstag laut ACE zu Verkehrsstörungen kommen. Die Verkehrsclubs rechnen auf verschiedenen Routen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen, unter anderem auf der A1, A3, A5, A6, A7, A8, A9, A10, A24, A81, A93, A95 und A99.

Nicht nur in Deutschland Ferien

In einigen Nachbarländern Europas starten ebenfalls die Ferien – somit dürften sich Winterurlauber aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg sowie den Niederlanden auf den Weg in Richtung Österreich und in die Schweiz machen. Hinzu kommt, dass auch in Teilen von Österreich und der Schweiz Winterferien sind. Daher sind vor allem die Straßen Richtung Wintersportgebiete sowie die Transitrouten staugefährdet.

Generell sind laut ADAC in Österreich vor allem die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen betroffen. In der Schweiz rechnet der ADAC speziell auf der Gotthard-Route und auf den Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlandes, des Wallis und der Zentralschweiz mit größeren Verzögerungen.

An der Grenze kann es zu Wartezeiten kommen

Bei der Einreise von Österreich nach Deutschland erwarten die Experten Wartezeiten. Autofahrer können online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag nachschauen, wie viel Geduld sie an den Übergängen Walserberg (Salzburg – Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd – Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis – Pocking) mitbringen müssen.

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