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Anchorage startet SOL-Kredit mit 100%-Custody-Kontrolle via Kamino

Solana DeFi Adoption bekommt neuen Rückenwind: Anchorage, Kamino und Solana Company ermöglichen Institutionellen erstmals Kredite auf gestaktes SOL – ohne Custody-Risiko und mit weiterlaufenden Staking-Rewards.

Kurz erklärt

  • Was: Struktur, um mit nativ gestaktem SOL auf Solana DeFi Adoption aufzubauen und onchain zu leihen, während Assets in regulierter Verwahrung bleiben.
  • Wer: Anchorage Digital (Bundesbank-Charter in den USA), Kamino (Solana-DeFi-Lending) und Solana Company als großer SOL-Treasury.
  • Datenpunkt: Solana Company hält 2,3 Millionen SOL – ein Volumen, das die mögliche Wucht für Solana DeFi Adoption im institutionellen Bereich verdeutlicht.

Was ist passiert?

Anchorage Digital integriert Kamino in seine Atlas-Collateral-Plattform, damit Institutionelle mit nativ gestaktem SOL Kredite aufnehmen können, ohne ihre Token aus der regulierten Verwahrung zu bewegen – ein klarer Katalysator für Solana DeFi Adoption im institutionellen Segment. Die Assets verbleiben bei Anchorage Digital Bank, einem bundesstaatlich lizenzierten Krypto-Bankinstitut, während die Kreditvergabe komplett onchain über Kamino läuft.

Solana Company, die als zweitgrößter SOL-basierter Digital-Asset-Treasury agiert und 2,3 Millionen SOL hält, wird als prominenter Early-User dieses Setups genannt und liefert damit ein greifbares Volumen-Signal für das Potenzial weiterer Solana DeFi Adoption. Anchorage übernimmt Collateral-Management, inklusive Loan-to-Value-Überwachung, Margin-Management und potenziellen Liquidationen, sodass institutionelle Prozesse und DeFi-Yield-Strategien sauber gekoppelt werden.

Die strategische Schnittstelle aus regulierter Verwahrung und DeFi-Lending macht Solana DeFi Adoption für institutionelles Kapital plötzlich zu einem operativ und regulatorisch greifbaren Szenario.

Warum das wichtig ist

Für die Marktstruktur bedeutet diese Architektur, dass institutionelle Player Liquidität aus gestaktem SOL ziehen können, ohne Smart-Contract-Custody-Risiko einzugehen – ein bisher fehlender Baustein für breitere Solana DeFi Adoption. Gerade im Umfeld der US-CLARITY-Act-Debatte könnte diese Trennung von Verwahrung (Anchorage) und DeFi-Ausführung (Kamino) als Blaupause dienen, wie reguliertes Kapital schrittweise in DeFi-Strukturen einfließt.

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Die Tatsache, dass ein Treasury der Größenordnung von 2,3 Millionen SOL diese Pipeline nutzt, signalisiert, wie groß die künftige Hebelwirkung auf Liquiditätspools, Zinsniveaus und Renditeerwartungen im Rahmen der Solana DeFi Adoption werden kann. Solange der CLARITY Act zentrale Intermediäre und wirklich dezentrale Protokolle nicht klar trennt, liefern solche Modelle Zwischenlösungen, die regulierte Anforderungen erfüllen und gleichzeitig echte Onchain-Nutzung fördern – ein direkter Treiber für weitere Solana DeFi Adoption in der Praxis.

🇩🇪 Der Blick auf den DACH-Raum

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz entsteht ein wichtiges Signal: DeFi-Strukturen, die mit regulierter Verwahrung kombinierbar sind, könnten mittelfristig auch für hiesige Vermögensverwalter, KVGs und Family Offices anschlussfähig werden und so Solana DeFi Adoption im institutionellen DACH-Segment befeuern. Unter MiCA und strengem Steuerregime sind genau solche klar strukturierten Setups interessant, weil sie Compliance- und Custody-Anforderungen adressieren, ohne auf Onchain-Renditen zu verzichten.

Privatanleger im DACH-Raum sollten beobachten, ob lokale Broker, Neobanken oder Krypto-Verwahrer ähnliche Modelle für SOL und andere Assets integrieren – je stärker regulierte Player Solana DeFi Adoption in ihre Produktlandschaft einbauen, desto relevanter wird Solana als DeFi-Plattform im institutionellen Portfolio-Mix.

Ausblick: Was jetzt wichtig wird

In den nächsten 90 Tagen wird entscheidend sein, ob weitere große Treasuries und institutionelle SOL-Holder das Anchorage-Kamino-Konstrukt übernehmen und damit ein klares Volumensignal für nachhaltige Solana DeFi Adoption liefern. Parallel sollten Investoren die politische Entwicklung rund um den CLARITY Act im Auge behalten, denn eine regulatorische Einigung könnte solche hybriden Modelle entweder stark beschleunigen oder durch zusätzliche Auflagen ausbremsen – mit unmittelbaren Folgen für Liquidität, Zinsen und Risikoaufschläge innerhalb der Solana DeFi Adoption.

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Key Takeaways

  • Anchorage, Kamino und Solana Company schaffen ein Modell, bei dem gestaktes SOL als DeFi-Collateral genutzt wird, während es in regulierter Verwahrung bleibt – ein wichtiger Meilenstein für Solana DeFi Adoption.
  • Mit 2,3 Millionen SOL in der Treasury von Solana Company steht ein signifikantes Volumen bereit, das bei breiter Nutzung zum Hebel für zusätzliche Liquidität und Rendite im Zuge der Solana DeFi Adoption werden kann.
  • Die laufende US-Debatte zum CLARITY Act macht deutlich, dass Strukturen mit klarer Trennung von Custody und DeFi-Ausführung ein praktikabler Weg sind, um reguliertes Kapital schrittweise in Solana DeFi Adoption zu führen.
  • Für den DACH-Raum könnte dieses Setup wegweisend sein: Je früher regulierte europäische Player ähnliche Lösungen adaptieren, desto stärker wird Solana DeFi Adoption zu einem ernstzunehmenden Investment-Narrativ für professionelle Anleger.

Sebastian Knell

Sebastian Knell – DeFi-Kolumnist - Sebastian analysiert dezentrale Finanzsysteme (DeFi) und erklärt, wie Blockchain-basierte Finanzlösungen funktionieren. Er hat Erfahrung im Bankwesen und Fintech und schreibt über Kreditprotokolle, automatisierte Handelsstrategien und smarte Verträge. Seine Artikel bieten klare Erklärungen für Anleger und Entwickler, die DeFi besser verstehen wollen.

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