Bitcoin auf dem Weg zu 116.000 Dollar: Positive Trends und Analysen

Warum der perfekte Sturm aus wirtschaftlichen Faktoren Bitcoin auf Rekordhöhe treiben könnte

Die Entwicklungen im Bereich Bitcoin könnten bis Ende des Monats einen Preis von 116.000 Dollar erreichen, wie ein Krypto-Analyst erklärt. Diese Prognose beruht auf drei wichtigen makroökonomischen Faktoren, die derzeit günstig für die Kryptowährung sind.

Wichtige makroökonomische Faktoren

Markus Thielen, Forschungsleiter von 10x Research, äußerte in einem Interview mit Cointelegraph, dass Bitcoin derzeit an der Spitze seiner Konsolidierungszone teste. Er nennt mehrere Faktoren, die zur möglichen Steigerung des Bitcoin-Preises beitragen könnten. Dazu zählen ein Anstieg der Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs, die Unsicherheit bezüglich der US-Notenbank und der rasche Rückgang des Bitcoin-Angebots auf Krypto-Börsen.

Institutionelle Nachfrage und politischer Druck

Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs, die am Mittwoch ihren ersten Nettoabfluss nach 15 Tagen mit Zuflüssen erlebten. Thielen sieht hierin ein positives Signal für Bitcoin. “Diese Zuflüsse übertreffen zunehmend die Preisbewegungen, was auf eine institutionelle Nachfrage hinweist, die eher durch makroökonomische Sorgen als durch kurzfristigen Schwung getrieben wird”, so Thielen.

Er stellt den politischen Druck auf die US-Notenbank durch Donald Trump als mögliche Ursache für den Anstieg der Zuflüsse in Betracht. Trump hatte Fed-Vorsitzenden Jerome Powell kritisiert und gesagt, dessen Ablösung „kann nicht schnell genug kommen“. Diese Rhetorik könnte die dritte Welle der Bitcoin-ETF-Akkumulation ausgelöst haben.

Prognosen für die Zukunft

Mit der Spekulation, dass Trump möglicherweise einen neuen Fed-Vorsitzenden nominieren könnte, der eine lockerere Geldpolitik bevorzugt, könnte Bitcoin ein enormer Vorteil zukommen. Thielen erwähnt, dass eine solche Nominierung mit der von Arthur Burns verglichen werden könnte, dessen Kapitulation gegenüber politischem Druck in den 1970er Jahren zur Inflation beitrug.

Langfristige Trends und die Auswirkungen auf das Angebot

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist der Rückgang der Bitcoin-Salden auf Krypto-Börsen. Diese haben seit 98 Tagen ununterbrochen abgenommen, was den längsten Rückgang seit 2020 darstellt. Thielen erklärt, dass langanhaltende Abflüsse in der Vergangenheit eine steigende Knappheit signalisiert haben, die oft zu einem Preisaufschwung führt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Bitcoin einen neuen Ausbruch vorbereiten.

Zusammengefasst könnte Bitcoin durch die Kombination aus makroökonomischen Faktoren und institutioneller Nachfrage in eine günstige Position geraten. Die aktuelle Marktverfassung und politische Einflüsse könnten entscheidend für die bevorstehenden Preisbewegungen sein.

Dieser Artikel enthält keine Anlageberatung oder Empfehlungen. Jede Investition und Handelsentscheidung birgt Risiken, und die Leser sollten ihre eigenen Recherchen anstellen.

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