Strategie bleibt bei Bitcoin: Verkauf nur als letzte Lösung

"Wie der CEO von Strategy die Zukunft der Bitcoin-Holdings und finanzielle Herausforderungen erörtert"

Der Druck auf Strategy: Finanzielle Herausforderungen und Bitcoin-Investitionen

Die aktuelle Situation des Unternehmens Strategy wirft bedeutende Fragen über die Stabilität von Investitionen in Bitcoin auf. CEO Phong Le erläuterte in einem Interview, dass das Unternehmen in einer kritischen Lage sein könnte, in der der Verkauf von Bitcoin als letzte Option in Betracht gezogen werden muss. Dies geschieht, wenn der Aktienkurs unter den Nettovermögenswert (NAV) fällt und frisches Kapital nicht mehr verfügbar ist.

Auswirkungen auf die Anleger

Le betont, dass der Verkauf von Bitcoin nur als „mathematisch“ gerechtfertigt gilt, um die sogenannte „Bitcoin-Rendite pro Aktie“ zu schützen. Anleger fragen sich, ob dies der richtige Schritt ist, vor allem, da Strategy eine jährliche Dividendenbelastung von rund 800 Millionen Dollar zu bewältigen hat. Diese Zahl, die durch neue bevorrechtete Anteile entsteht, wird in der Branche genau beobachtet. Le sieht die Notwendigkeit, diese Zahlungen zuerst durch Kapital zu decken, das zu einem Premium über dem mNAV eingeworben wurde.

Strategien zur Aufrechterhaltung der Bilanz

Ein entscheidender Aspekt von Le’s Strategie ist die Anwerbung von Kapital, wenn die Aktienpreise über dem Nettovermögen liegen. Sollte dieser Premium verschwinden, könnte der Verkauf von Bitcoin als akzeptabel erachtet werden, wenn das Ausgeben neuer Aktien als verwässernd angesehen wird. Dies könnte jedoch das Vertrauen der Anleger untergraben.

Bitcoin als langfristiges Investment

Trotz der Herausforderungen bleibt Le optimistisch in Bezug auf Bitcoin als eine seltene und nicht-sovereigne Anlage. Er führt an, dass Bitcoin global geschätzt wird, egal ob in Australien, den USA oder Südkorea. Dies deutet darauf hin, dass eine breitere Akzeptanz von Bitcoin ein positives Signal für die Zukunft des Unternehmens sein könnte.

Ein neuer Ansatz: BTC Kredit-Dashboard

Um das Vertrauen der Anleger zu stärken, hat Strategy kürzlich ein „BTC Kredit“-Dashboard vorgestellt. Dieses Tool soll den Investoren versichern, dass das Unternehmen in der Lage ist, Dividenden über Jahrzehnte hinweg zu decken, selbst wenn der Bitcoin-Preis stagnierend bleibt. Le betont, dass die Schulden des Unternehmens gut abgesichert sind, selbst bei einem möglichen Rückgang des Bitcoin-Preises auf den durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 74.000 Dollar.

Fazit: Ein Wendepunkt für Strategy?

Die Entwicklungen bei Strategy scheinen einen Wendepunkt für das Unternehmen darzustellen. Während der Druck auf den Aktienkurs und die Dividendenanforderungen steigt, bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen reagieren wird und welche Entscheidungen getroffen werden, um die Interessen der Anleger zu wahren. Die Diskussion über mögliche Verkaufsentscheidungen bei Bitcoin verdeutlicht den emotionalen Balanceakt, den Unternehmen in schwierigen Märkten führen müssen.

Die mobile Version verlassen