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Autotransportunternehmen WW erzielt Rekordgewinne mit chinesischen Elektrofahrzeug-Exporten

Weltweit größter Betreiber von Autoschiffen verbucht Rekordgewinne

Wallenius Wilhelmsen (WW), der weltweit größte Betreiber von Autoschiffen, meldet Rekordjahresgewinne. Dieser Erfolg ist auf die wachsenden Exporte chinesischer Elektrofahrzeuge zurückzuführen, die die Nachfrage angetrieben haben.

Rekordgewinne und steigende Nachfrage aus China

WW hat einen Nettogewinn von 967 Millionen US-Dollar im letzten Jahr verzeichnet, was einem Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen ebenfalls um 2 Prozent auf 5,15 Milliarden US-Dollar. Laut Lasse Kristoffersen, Vorstandsvorsitzender von WW, wurde das starke Wachstum des Kernsegments Schifffahrtsdienstleistungen vor allem durch die steigenden chinesischen Exporte, insbesondere von Elektrofahrzeugen, getrieben.

Expansion chinesischer Automobilhersteller

Angesichts der nachlassenden Inlandsnachfrage haben chinesische Automobilhersteller ihre Expansion in Europa und den USA vorangetrieben. Dies führte zu einem Anstieg der chinesischen Autoexporte um 17,7 Prozent im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Besonders der Verkauf von batterieelektrischen Fahrzeugen im Ausland trug zu diesem Wachstum bei. Die Gesamtnachfrage nach Fahrzeugtransporten auf dem Seeweg stieg im Quartal um 11,8 Prozent.

Herausforderungen und Unsicherheiten

Trotz der beeindruckenden Gewinne gibt es auch Herausforderungen für WW. Die Angriffe der jemenitischen Huthis auf Schiffe im Roten Meer haben dazu geführt, dass fast alle Autotransportunternehmen die Route meiden und statt dessen Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung herum umleiten. Diese Umleitung verlängert die Reisezeit von Asien nach Europa um etwa eine Woche. Desweiteren ist das Unternehmen mit Überlastung der Häfen und dem Auslaufen von Leasingverträgen konfrontiert, was zu Rückgängen im vierten Quartal führte.

Ausblick und Schlussfolgerung

Trotz dieser Herausforderungen prognostiziert WW, dass seine Ergebnisse für 2024 noch stärker ausfallen werden als die für 2023, ungeachtet dessen, was es als „Unsicherheiten“ über die Handelsroute am Roten Meer bezeichnete. Die Aktien der Gruppe verloren an einem Tag 3,3 Prozent, stiegen jedoch im Vergleich zum Vormonat um 12,3 Prozent.

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Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich WW angesichts der aktuellen Herausforderungen entwickeln wird und wie die wachsenden chinesischen Exporte weiterhin die Nachfrage nach dem Transport von Elektrofahrzeugen auf dem Seeweg beeinflussen werden.

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