Beamte der US-Notenbank hatten Bedenken, die Zinsen zu schnell zu senken

Die US-Notenbank bleibt aufmerksam bezüglich der Inflationsrisiken

Protokoll der Januar-Sitzung

Aufgrund der gestiegenen Inflationsrisiken zögert die US-Notenbank weiterhin, die Zinssätze zu schnell zu senken. Dies geht aus dem Protokoll ihrer Januar-Sitzung hervor, was die Markterwartungen für eine Lockerung der Geldpolitik im März weiter unter Druck setzte.

Besseres Gleichgewicht der Risiken

Trotz einer Zunahme des Preisdrucks räumten die Zinssetzer ein, dass die Risiken für die Erreichung der gemeinsamen Ziele des Offenmarktausschusses der Federal Reserve – Vollbeschäftigung und niedrige Inflation – nun ein besseres Gleichgewicht gefunden hätten. Dennoch sei es laut dem Protokoll noch zu früh, über eine Zinssenkung nachzudenken.

Besorgnis über die Inflation

Die Veröffentlichung des Protokolls verstärkt die Besorgnis der Zinssetzer über die Inflation, die trotz fast zweijähriger Zinserhöhungen immer noch über dem offiziellen Ziel von 2 Prozent liegt.

Erwartungen der Märkte

Die Aussagen von Fed-Vorsitzendem Jay Powell nach der Sitzung am 31. Januar dämpften die Erwartungen der Märkte, dass die Zentralbank bereits im März mit Zinssenkungen beginnen würde. Die restriktiven Äußerungen von Powell und die unerwartet hohen Inflationsdaten haben die zu Beginn des Jahres vorgenommenen Wetten auf bis zu sechs Zinssenkungen gedämpft.

Aktuelle Inflationsdaten

Seit der letzten Fed-Sitzung wurden die Verbraucherpreise im Januar um 3,1 Prozent gemeldet, was zwar einen Rückgang gegenüber 3,4 Prozent darstellt, jedoch geringer als erwartet ausfiel. Die Kerninflation, bei der die volatilen Lebensmittel- und Energiekomponenten unberücksichtigt bleiben, blieb bei 3,9 Prozent. Dies sind weiterhin alarmierende Zahlen.

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