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Bärensignal für Bitcoin: Experten warnen vor sinkenden Kursen

Was bedeuten die aktuellen On-Chain-Indikatoren für die Zukunft von Bitcoin und welche Warnungen geben Experten?

Auf Einen Blick

  • Bitcoin zeigt zuletzt nur geringe Preisbewegungen und fiel um 0,3% innerhalb von 24 Stunden.
  • Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, sieht Anzeichen für das Ende des Bitcoin-Bullenmarktes.
  • Peter Schiff warnt, dass Bitcoin bei weiterem Marktrückgang auf bis zu 20.000 US-Dollar fallen könnte.

Aktuelle Preissituation von Bitcoin

Der Bitcoin-Markt zeigt derzeit eine gewisse Unsicherheit, da der Preis in den letzten 24 Stunden um 0,3% gesunken ist. Nachdem Bitcoin am Montag zum ersten Mal über 84.500 US-Dollar notiert hatte, fiel der Preis wieder in die Nähe von 83.000 US-Dollar. In der vergangenen Woche verzeichnete Bitcoin jedoch einen Anstieg von 4%, auch wenn der Preis in den letzten 30 Tagen um 14,9% gesunken ist.

Prognosen des CryptoQuant-CEOs

Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, hat inmitten dieser Fluktuationen eine pessimistische Prognose abgegeben und deutet darauf hin, dass die on-chain Indikatoren auf das Ende des Bullenmarktes hindeuten. Er geht davon aus, dass Bitcoin in den nächsten sechs bis zwölf Monaten mit einem bärischen oder seitwärts gerichteten Markt konfrontiert sein wird. Young Ju betont, dass alle verfügbaren on-chain Daten eine Bärenmarktphase signalisieren. Zudem sinkt die frische Liquidität, während größere Investoren, die sogenannten „Whales“, Bitcoin zu niedrigeren Preisen verkaufen.

„Jedes on-chain Maß signalisiert einen Bärenmarkt. Mit der abnehmenden Liquidität verkaufen neue Wale Bitcoin zu niedrigeren Preisen“, erklärt Young Ju. Dies basiert auf einer Analyse mehrerer on-chain Indikatoren, bei der auch Hauptkomponentenanalysen (PCA) angewendet wurden.

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Markenprognosen von Peter Schiff

Parallel dazu äußerte sich der Ökonom Peter Schiff, ein bekannter Kritiker von Bitcoin, besorgt über die Auswirkungen des Finanzmarktes auf Bitcoin. Er wies darauf hin, dass der NASDAQ um 12% gesunken ist und Bitcoin daher einem schärferen Rückgang ausgesetzt sein könnte. Schiff vermutet, dass ein anhaltender Rückgang im NASDAQ einen gleichwertigen Rückgang von 24% bei Bitcoin nach sich ziehen könnte, was den Preis auf etwa 65.000 US-Dollar drücken könnte.

Schiff erinnerte an frühere Marktcrashs, darunter den Zusammenbruch der Dotcom-Blase, die globale Finanzkrise 2008 und den Crash während der COVID-19-Pandemie, bei denen der NASDAQ um 80%, 55% und 30% gefallen ist. Er argumentiert, dass Bitcoin bei einem weiteren Marktrückgang einem noch größeren Rückgang ausgesetzt sein könnte, und nennt einen Worst-Case-Szenario von 20.000 US-Dollar oder weniger.

Profitbuchungen von Bitcoin-Minern

Zusätzlich zeigen die Bitcoin-Miner eine aktive Tendenz zur Gewinnmitnahme, da laut Analyst Ali Martinez über 27 Millionen US-Dollar ausgezahlt wurden. Daten von CryptoQuant zeigen, dass die ersten Miner in diesem Monat in deutlichem Maße Gewinne in USD realisiert haben. Dieser Trend deutet auf einen erhöhten Verkaufsdruck von Minern hin, was die Unsicherheit auf dem Bitcoin-Markt weiter verstärken könnte.

Fazit

Insgesamt deutet die aktuelle Marktsituation auf verschiedene Herausforderungen für Bitcoin hin, während Analysten und Investoren die weiterer Entwicklungen aufmerksam beobachten.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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