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Quinten : Analyse treibt Bitcoin auf 120.000 Dollar während Q4-Rallye

"Eine Analyse der historischen Preistrends: Stehen wir am Vorabend eines neuen Bitcoin-Hochs?"

Auf Einen Blick

  • Der Bitcoin-Markt könnte sich laut einem Analysten einer Spitze nähern.
  • Historische Muster deuten darauf hin, dass Höchststände nach Halvings innerhalb von 540 Tagen auftreten.
  • Institutionelle Aktivitäten und saisonale Trends könnten im vierten Quartal zu Preisanstiegen führen.

Marktanalyse von Quinten

Aktuelle Beobachtungen des Bitcoin-Marktes durch den Analysten Quinten legen nahe, dass sich der aktuelle Zyklus einer Spitze nähert. Quinten wies darauf hin, dass in den letzten drei Zyklen Marktspitzen innerhalb einer festgelegten Anzahl von Tagen nach den Halvings entstanden.

Zeitliche Entwicklung der Bitcoin-Zyklen

Die Daten aus Quintens Diagramm zeigen, dass das Halving von 2012 die früheste parabolische Rallye von Bitcoin auslöste, die etwas mehr als ein Jahr später ihren Höhepunkt erreichte. Der Zyklus von 2016 dauerte fast anderthalb Jahre, bevor er seinen Höchststand erreichte. Ähnlich war es im Jahr 2020, als die Spitze kurz über der 540-Tage-Marke lag. Diese historischen Daten lassen darauf schließen, dass die aggressivsten Rallyes von Bitcoin in der Regel zwischen einem Jahr und 18 Monaten nach den Halvings auftreten. Die Zusammenführung der 526-Tage- und 548-Tage-Höchststände aus den vorherigen Zyklen verengt den erwarteten Zeitraum weiter.

Aktuell konsolidiert der Bitcoin-Preis um 120.000 USD, was auf dem Diagramm in Schwarz dargestellt ist. Die Kursentwicklung bewegt sich näher an den Zyklen von 2016 und 2020, die in dieser Nach-Halving-Phase ebenfalls an Dynamik gewannen. Sofern der historische Rhythmus beibehalten wird, befindet sich der Markt nun in demselben Zeitraum, in dem frühere Zyklus-Höchststände gebildet wurden.

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Der „Uptober“-Effekt

Zusätzlich zu den Halving-Fenstern beeinflusst auch die saisonale Psychologie die Preisentwicklung. Analysten sprechen häufig von „Uptober“, dem Beginn des vierten Quartals, wenn sich die Performance von Bitcoin typischerweise verstärkt. Diese Erzählung rund um die Oktober-Rallyes zieht Käufer an und verstärkt den Trend durch nachfolgende Momentum-Effekte.

Das SOPR-Diagramm von CryptoQuant belegt diesen Effekt. Das Verhältnis, das misst, ob Coins mit Gewinn oder Verlust verkauft werden, liegt im vierten Quartal konstant über 1, was darauf hindeutet, dass Coins profitabel den Besitzer wechseln, ohne den Markt mit Verkaufsdruck zu überfluten. Dieser Wandel reflektiert einen psychologischen Zyklus, in dem frühe Gewinne das Vertrauen der Anleger stärken und zu einer stärkeren Marktteilnahme führen.

Institutionelle Aktivitäten und Marktströme

Über die psychologischen Faktoren hinaus verstärken institutionelle Aktivitäten häufig die Rallyes im Oktober. Eine Neuausrichtung der Portfolios im vierten Quartal führt zu neuen Kapitalzuflüssen in die Märkte, wobei Bitcoin zunehmend als Profiteur positioniert wird. Makrobedingungen, wie Änderungen der Federal Reserve-Politik oder Wahlzyklen in den USA, korrelieren oft mit einem gesteigerten Risikoappetit.

Die MVRV-Quote, die den Marktwert von Bitcoin mit seinem realisierten Wert vergleicht, zeigt dieses Zusammenspiel. Aktuelle Werte liegen um 2,1, was expandierende unrealisierten Gewinne signalisiert. Diese Ebene hat historisch gesehen die mittlere Phase von Bullenmärkten dargestellt, lange bevor überhitzte Bedingungen über 3,0 auftreten.

Der kontinuierliche Anstieg der MVRV-Quote lässt darauf schließen, dass das Vertrauen unter den Haltern wächst, während der damit verbundene strukturelle Nachfrage durch sinkende Bestände an Börsen auf eine Ansammlung anstelle von kurzfristigem Trading hinweist.

Fazit

Insgesamt zeigen diese Analysen, dass Bitcoin sich in einem kritischen Abschnitt seines Marktzyklus befindet. Die Kombination aus historischen Mustern, saisonalen Trends und zunehmenden institutionellen Kapitalzuflüssen könnte darauf hindeuten, dass der Preis des Bitcoin im vierten Quartal weiter ansteigen könnte.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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