
Kontroverse um den ehemaligen Vorsitzenden der Post
Hintergrund
Der ehemalige Vorsitzende der Post, Henry Staunton, hat in einem kürzlich veröffentlichten Brief an die Abgeordneten schwere Vorwürfe gegen den derzeitigen Vorstandsvorsitzenden, Nick Read, erhoben. Staunton behauptet, dass Read den ehemaligen Personalleiter des Unternehmens schikaniert habe und bezeichnete dieses Verhalten als Mobbing.
Entlassung und Gegenreaktion
Staunton wurde im Januar vom Wirtschaftsminister Kemi Badenoch aufgrund von Mobbingvorwürfen entlassen. Der ehemalige Vorsitzende wies die Gründe für eine Untersuchung seines eigenen Verhaltens während seiner Amtszeit zurück und behauptete, dass die Vorwürfe aus einem Beschwerdedokument des ehemaligen Personalleiters resultierten, das das Verhalten innerhalb der Organisation kritisierte.
Weiterer Druck auf Read
Die Sunday Times berichtete über Vorwürfe, dass Read auf eine Gehaltserhöhung von über einer Million Pfund gedrängt habe. Die jüngsten Enthüllungen von Staunton könnten Read noch weiter in die Enge treiben.
Untersuchungen und Reaktionen
Der Wirtschafts- und Handelsausschuss hat das “Speak Up”-Dokument angefordert und soll es in Kürze erhalten. Die Post weist die Behauptungen von Staunton zurück und betont, dass die Untersuchungen noch im Gange seien. Read betonte, dass er nie versucht habe zurückzutreten und kooperiere vollständig mit einer laufenden Untersuchung.
Fazit
Die Kontroverse um den ehemaligen Vorsitzenden der Post und die Vorwürfe gegen den aktuellen Vorstandsvorsitzenden werfen ein schlechtes Licht auf die Organisation. Die genauen Hintergründe und Konsequenzen dieser Situation bleiben abzuwarten, während die Untersuchungen fortgesetzt werden.