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Krypto-Community-Chaos: Pacmoon v2 und der Kampf um SocialFi

Pacmoon: Die Lösung des Crypto-SocialFi-Problems und das unerwartete Hindernis - Elon Musks Eingriff

Der Krypto-Markt hat schon viele Versuche gesehen, ein nachhaltiges, On-Chain-System für die finanzielle Anreizung des Online-Verhaltens zu schaffen, das sowohl Schöpfer als auch Konsumenten belohnt. Dieses Konzept, bekannt als SocialFi, verspricht die Befreiung von der Kontrolle durch Milliardäre aus dem Technologiebereich, die jede Online-Handlung monetarisieren, und verspricht, diesen Reichtum für viele zurückzugewinnen.

Pacmoon, eine Blast-Meme-Coin-Community, schien mit ihrem System, Pacmoon v2, eine innovative Lösung für das Problem von SocialFi begründet zu haben. Mitglieder der PAC-Community begannen, während der Einführung des Systems echte finanzielle Werte in Form von Token für einfache Interaktionen auf Twitter zu sammeln. Dieses System schien qualitativ hochwertige Inhalte zu belohnen und Spammy-Token-Farmern und automatisierten Bots den Riegel vorzuschieben.

Der Erfolg von Pacmoon und des gesamten Krypto-Marktes schien vielversprechend zu sein. Doch dann machte Elon Musks plötzliche Entscheidung, die Nutzer-Likes auf Twitter privat zu machen, Pacmoons SocialFi-System zunichte und legte die fortlaufende Abhängigkeit von den Tech-Milliardären bloß, von denen sich Krypto eigentlich befreien möchte.

Pacmoon wurde Anfang dieses Jahres von einem Crypto-Trader und zwei Freunden ins Leben gerufen, die die erste dominante Meme-Coin auf Blast kreieren wollten. Von Anfang an war es klar, dass PAC vielschichtig sein musste, um erfolgreich zu sein und nicht im nächsten Nachrichtenzyklus unterzugehen. Es musste als "Community-Coin" fungieren, um Blast's finanzorientierte Benutzerbasis anzusprechen. Die Integration von SocialFi-Funktionen in PAC schien eine Möglichkeit zu sein, die Relevanz des Tokens dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Das Team um Bobby Big Yield, Pacmoons pseudonymer Gründer, setzte auf das Konzept der "sozialen Validierung", das von proof-of-stake Netzwerken wie Ethereum inspiriert war. Pacmoon würde die größten Token-Inhaber nutzen, um die Community-Twitter-Aktivitäten zu kuratieren und qualitativ hochwertige Posts zu belohnen. Die Empowerment der "sozialen Validator" sollte dabei helfen, hochwertige soziale Medieninhalte zu fördern und die Qualität des Pacmoon-Ökosystems zu steigern.

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Mit der Einführung von Pacmoon v2, das die "sozialen Validatoren" einführte, schien Bobby's These größtenteils bestätigt zu werden. Pacmoon-Halter zeigten Begeisterung für die Innovation und begannen umgehend, aufwendige Werke zu schaffen, um die Gunst der rund 1.600 Pacmoon-Wale zu gewinnen, die sich als Validatoren angemeldet hatten.

Doch der Traum zerplatzte, als Elon Musk verkündete, dass Twitter alle Likes auf der Plattform privat gemacht hatte. Dieser Schritt machte die gesammelten Daten von Pacmoon unbrauchbar und zwang das Team, über alternative Wege nachzudenken. Der Preis von PAC brach um mehr als 50% ein, und die Zukunft des Projekts stand auf dem Spiel.

Die Entscheidung fiel, sich von SocialFi wegzubewegen und sich auf die Schaffung unterhaltsamer Inhalte zu konzentrieren, während finanzielle Anreize nur noch eine nette Zugabe darstellten. Mit der Einführung von Pacmoon v3 wurde ein zentralisierterer Ansatz gewählt, der die Aufgabe der Inhaltspflege wieder in die Hände des offiziellen Pacmoon-Twitter-Accounts legte.

Obwohl Pacmoon v2 gescheitert ist, sieht Bobby dennoch Potenzial in dem innovativen Konzept der "sozialen Validatoren". Vielleicht könnte ein größeres Unternehmen mit mehr Ressourcen den Ansatz übernehmen und zum Erfolg bringen.

Das Dilemma von SocialFi im Krypto-Sektor bleibt bestehen, da selbst die vielversprechendste Technologie auf zentralisierte Plattformen wie Twitter angewiesen ist. Der Weg zu einer dezentralen Alternative scheint noch weit entfernt zu sein, und Bobby hat seine Optimismus verloren.

Der Fall von Pacmoon zeigt, wie schnell sich die Dynamik im Krypto-Markt ändern kann und wie abhängig die Branche von den Entscheidungen einiger weniger Tech-Tycoons ist. Trotz des Rückschlags bleibt die Hoffnung auf eine Dezentralisierung der sozialen Medien und ein florierendes SocialFi-System bestehen, auch wenn der Weg dahin steinig und voller Herausforderungen ist.

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