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Gensler von der SEC spielt die Befürchtungen von Hedgefonds hinsichtlich der Treasury-Dealer-Herrschaft herunter

Die SEC-Regelung und ihre Auswirkungen auf Hedgefonds

Die oberste US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde hat die Auswirkungen einer neuen Regelung zur Verschärfung der Aufsicht über den Markt für Staatsanleihen auf Hedgefonds heruntergespielt. Gary Gensler, Vorsitzender der Securities and Exchange Commission, betonte, dass die sogenannte Dealer-Regel sich hauptsächlich auf große Hochgeschwindigkeitshandelsunternehmen konzentriert und nicht das Hauptziel Hedgefonds seien.

Neue Regelung und ihre Ziele

Die Regelung, die von der SEC diesen Monat verabschiedet wurde, schreibt vor, dass sich mehr große Händler als Händler registrieren müssen. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die regelmäßig Liquidität für den Markt bereitstellen. Hedge-Fonds-Gruppen haben Bedenken geäußert, dass für ihre Mitglieder eine Registrierung erforderlich sein wird. Gary Gensler betonte jedoch, dass die Regelung hauptsächlich auf Hochgeschwindigkeitshandelsfirmen abzielt, die Wertpapiere oft in Sekundenbruchteilen kaufen und verkaufen.

Hintergrund und Auswirkungen der Regelung

Die Regelung wurde eingeführt, da einige der größten Händler auf dem 26-Billionen-Dollar-Markt für US-Staatsanleihen eine immer wichtigere Rolle spielen. Treasury-Händler, die sich als Händler registrieren, unterliegen einer strengeren SEC-Prüfung ihrer Positionen und Aktivitäten.

Kritik und Verwirrung

Die Hedgefonds-Branche kritisierte unmittelbar nach der Veröffentlichung der endgültigen Regelung die SEC, da sie befürchtete, von der neuen Regelung erfasst zu werden. Die Verwirrung über die Händlerregel ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass der ursprüngliche Entwurf, als er vor fast zwei Jahren vorgeschlagen wurde, neben den wichtigsten Handelsfirmen auch viele Hedgefonds erfasst hätte. Die endgültige Regelung schien diese Einwände zu berücksichtigen, doch trotz der Zugeständnisse der SEC waren die Hedgefonds nicht davon überzeugt, dass sie ausgeschlossen worden waren.

In einer Analyse zur endgültigen Regelung sagte die SEC, dass es bis zu 16 private Fonds geben könnte, die dieser Anforderung gerecht werden. Gensler betonte, dass es „an dieser Zahl“ liege. Die Hedgefonds-Branche äußerte Bedenken, dass „die Regel möglicherweise nicht weit genug geht, um sie und private Fonds von der Regulierung als Händler auszuschließen“.

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Die SEC-Regelung und ihre Auswirkungen auf Hedgefonds bleiben also umstritten und werfen weiterhin Fragen auf, welche Unternehmen von der Regelung betroffen sind.

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