Große Unternehmen folgen der Forderung Saudi-Arabiens, regionale Hauptquartiere einzurichten

Unternehmen reagieren unterschiedlich auf saudi-arabisches Ultimatum
Ein neues Gesetz in Saudi-Arabien, das Unternehmen dazu verpflichtet, regionale Hauptquartiere im Königreich zu errichten, hat zu verschiedenen Reaktionen geführt.
Multinationale Unternehmen folgen dem Erlass
Laut dem saudi-arabischen Investitionsministerium haben zahlreiche multinationale Konzerne wie PepsiCo, Boeing, PwC und Unilever den Erlass befolgt und regionale Hauptsitzlizenzen erhalten. Andere Unternehmen wie Citibank, Deutsche Bank, Goldman Sachs und HSBC haben dies jedoch noch nicht angekündigt.
Finanzdienstleister zögern
Große Finanzdienstleistungsunternehmen sind zurückhaltender, da sie Bedenken bezüglich des regulatorischen Rahmens in Saudi-Arabien haben. Einige Banken sind unzufrieden mit den regulatorischen Auswirkungen der Einrichtung regionaler Zentralen im Golfkönigreich.
Saudi-Arabien als Finanz- und Handelszentrum
Kronprinz Mohammed bin Salman strebt an, Saudi-Arabien zu einem regionalen Finanz- und Handelszentrum zu machen, ähnlich wie Dubai. Das Königreich hat Unternehmen gewarnt, dass sie keine neuen Regierungsaufträge erhalten, wenn sie kein regionales Hauptquartier im Land eröffnen.
Herausforderungen bleiben bestehen
Einige Unternehmen, insbesondere Spezialisten für professionelle Dienstleistungen wie Anwaltskanzleien und PR-Unternehmen, haben Zweifel an der Verlagerung in eine regionale Einheit geäußert. Es gibt noch offene Fragen bezüglich der steuerlichen Auswirkungen und der Einnahmenregelungen.
Schlussfolgerung
Saudi-Arabiens Bemühungen, ein attraktiver Standort für internationale Unternehmen zu werden, stoßen auf gemischte Reaktionen. Während einige Unternehmen dem Erlass folgen, zeigen andere Zögerlichkeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird, wenn Saudi-Arabien seine Position als regionales Finanz- und Handelszentrum stärkt.



