Krypto-Assets im Fokus: Banken und die neuen Aufbewahrungsvorgaben
"Die Herausforderungen und Chancen für Banken im digitalen Zeitalter: Ein Blick auf regulatorische Vorurteile und innovative Lösungen"

Die Neuigkeiten über die Regulierung von Krypto-Assets nehmen Fahrt auf. Am 14. Juli 2025 veröffentlichten die Bundesaufsichtsbehörden eine bedeutende gemeinsame Erklärung, die die Erwartungen an Banken, die Krypto-Assets verwahren oder in Erwägung ziehen, klar definiert.[1] Diese regulatorischen Vorgaben könnten Einfluss auf die gesamte Finanzbranche haben und die Art und Weise verändern, wie Banken mit digitalen Vermögenswerten umgehen.
Die komplexe Welt der Krypto-Assets
Die zentrale Aussage der gemeinsamen Erklärung ist, dass die Verwahrung von Krypto-Assets komplexer ist als herkömmliche Vermögenssicherung. Banken müssen nicht nur die Kontrolle über die kryptografischen Schlüssel sicherstellen, sondern auch sicherstellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. In einer Zeit, in der immer mehr Banken in die Welt der digitalen Assets eintreten, ist die Einhaltung dieser Richtlinien von entscheidender Bedeutung für den Schutz der Kunden und der Bank selbst.
Verantwortlichkeiten und Risiken für Banken
Ein Hauptanliegen der Behörden ist die potenzielle Haftung der Banken für Verluste ihrer Kunden, die aus dem Verlust von Schlüsseln oder anderen sensiblen Informationen resultieren können. Daher müssen Banken strenge Sicherheitsprotokolle implementieren und die Schlüsselverwaltung sorgfältig prüfen. Diese Anforderungen sind besonders relevant, da Banken oft Sub-Custodians einbeziehen, bei denen sie ebenfalls für die Einhaltung der Standards verantwortlich bleiben.
Relevanz für die Finanzwelt
Die gemeinsam veröffentlichte Erklärung ist die erste ihrer Art der neuen Regierung und könnte einen wichtigen Schritt in Richtung eines klaren Rahmens für die Regulierung von digitalen Vermögenswerten darstellen. Die Regulierungsbehörden betonen, dass Banken nicht einfach in die Krypto-Verwahrung einsteigen sollten, sondern gut vorbereitet und informiert sein müssen. Die Erklärung folgt auf frühere Maßnahmen, die darauf abzielten, die Verhaltensrichtlinien für Banken zu stärken und eine klare Linie in Bezug auf digitale Assets zu ziehen.
Fragen bleiben offen
Trotz des Umfangs der Erklärung bleiben einige wesentliche Fragen unbeantwortet. Welche genauen Anforderungen bestehen hinsichtlich der operationellen und Cyber-Risiken? Außerdem: Gibt es bestimmte Umstände, unter denen Banken nicht für die Handlungen ihrer Sub-Custodians verantwortlich gemacht werden können? Solche Fragen müssen vor einer umfassenden Implementierung der neuen Richtlinien weiter untersucht werden.
Schlussfolgerung
Insgesamt zeigt die gemeinsame Erklärung, dass die Aufsichtsbehörden eine wachsende Bedeutung von Krypto-Assets in der Finanzlandschaft anerkennen. Banken müssen sich der Herausforderungen bewusst sein, die mit der Verwahrung von digitalen Vermögenswerten verbunden sind, und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dieser Schritt könnte langfristig helfen, das Vertrauen in digitale Finanzdienstleistungen zu stärken und die notwendige Klarheit für die Marktteilnehmer zu schaffen.
Für zukünftige Entwicklungen und umfassendere Informationen bleiben der Finanzsektor und die unternehmerische Wirtschaft in den kommenden Jahren aufgerufen, die Vorschriften genau zu beobachten und sich entsprechend anzupassen.
[1] Bundesbank, Aufsichtsbehörden und Institute haben die Risiken und Möglichkeiten der aktuellen Entwicklungen im Bankensektor kritisch unter die Lupe genommen.



