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Michael Burry von Big Short wirft alle Investitionen bis auf eine zurück und sagt, dass ein wirtschaftlicher Winter bevorsteht

Michael Burry, der Investor aus "The Big Short", verkauft fast alle Anlagen in seinem Aktienportfolio und warnt vor einem Börsencrash, der mit der Hypothekenkrise 2008 vergleichbar ist.
Aus einem Dokument, das Burrys Scion Asset Management bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht hat, geht hervor, dass er im zweiten Quartal 2022 nur noch eine Aktie hält, während es im ersten Quartal noch 12 waren.

Burry hat seine Anteile an Warner Bros., Sportsman's Warehouse Holdings, Stellantis N.V., Nexstar Media Group, Ovintiv, Cigna, Global Payments, Bristol-Myers Squibb, Booking Holdings, Alphabet und Meta Platforms aufgelöst.

Er besitzt jetzt nur noch Aktien im Wert von 3,3 Millionen Dollar an The GEO Group, einem Unternehmen, das in private Gefängnisse und psychiatrische Einrichtungen investiert.

Der Investor, der vor dem Finanzcrash von 2008 erfolgreich gegen den Immobilienmarkt gewettet hat, ist der Meinung, dass die Konsumgewohnheiten und die steigende Verschuldung zu einem wirtschaftlichen Winter führen könnten.

"Die Nettoguthaben der Verbraucher steigen mit Rekordraten, da die Verbraucher angesichts der Inflation lieber Gewalt anwenden, als ihre Ausgaben zu kürzen. Erinnern Sie sich an das Problem der Sparschwemme? Jetzt nicht mehr. Das COVID-Hubschraubergeld hat den Menschen beigebracht, wieder Geld auszugeben, und es macht süchtig. Der Winter kommt."

Burrys Kommentar kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Zentrum für mikroökonomische Daten der Federal Reserve Bank of New York bekannt gibt, dass die Gesamtverschuldung der US-Haushalte jetzt bei 16,15 Billionen Dollar liegt, was einem Anstieg von 312 Milliarden Dollar oder 2% im zweiten Quartal 2022 entspricht.

"Die Hypotheken - die größte Komponente der Verschuldung der privaten Haushalte - stiegen um 207 Milliarden Dollar und lagen am 30. Juni bei 11,39 Billionen Dollar.

Die Kreditkartenguthaben verzeichneten im Jahresvergleich den größten prozentualen Anstieg seit mehr als zwanzig Jahren, während die Gesamtlimits der Karten den größten Anstieg seit über zehn Jahren verzeichneten. Die Zahl der Zahlungsausfälle nahm zu, blieb aber im Vergleich zu historischen Werten sehr niedrig.

Featured Image: Shutterstock/EB Adventure Photography/Sashkin

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