Charles Hoskinson : Bedenken über XRP als Wertpapier verstärken Risiken

"Wie die neue Gesetzgebung die Zukunft von XRP und anderen Kryptowährungen beeinflussen könnte"

Auf Einen Blick

Gesetzgebung zur Klarheit im Krypto-Markt

Der Gründer von Cardano, Charles Hoskinson, hat kürzlich in Bezug auf einen vorgeschlagenen Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen in den USA, Bedenken geäußert. Bei der Diskussion über das Digital Asset Market Clarity Act von 2025 warnte er, dass das Gesetz dazu führen könnte, dass viele digitale Vermögenswerte, darunter auch XRP, bei ihrem Start als Wertpapiere eingestuft werden.

Das Gesetz, das formal als H.R. 3633 bekannt ist, hat bereits das Repräsentantenhaus der USA passiert und steht nun im Senat zur Diskussion. Ziel der Gesetzgebung ist es, einen klareren regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen, indem die Aufsicht zwischen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufgeteilt wird.

Risiken für das Krypto-Ökosystem

Hoskinson warnte jedoch, dass die Struktur des Gesetzesentwurfs neue regulatorische Risiken für die gesamte Krypto-Industrie mit sich bringen könnte. In einem klaren Appell an die XRP-Community stellte er die Frage, ob XRP zum Zeitpunkt seiner Einführung als Wertpapier betrachtet worden wäre.

Er erklärte, dass die Gesetzgebung davon ausgeht, dass neu gestartete digitale Vermögenswerte als Wertpapiere beginnen, wenn sie von einem Gründerteam ausgegeben oder vertrieben werden, um die Netzwerkentwicklung zu finanzieren. Hoskinson betonte: „Alles beginnt als Wertpapier.“ So würde XRP als Wertpapier starten, ebenso wie Cardano und Ethereum.

Laut dem vorgeschlagenen Rahmen des Clarity Acts könnte ein Token erst dann in den Status eines Rohstoffs übergehen, wenn die zugrunde liegende Blockchain ausreichend dezentralisiert ist. An diesem Punkt würde die Aufsicht von der SEC zur CFTC verschoben.

Einfluss der Regulierung auf Innovationskraft

Der Gründer von Cardano argumentierte zudem, dass die Gesetzgebung es den Regulierungsbehörden ermöglichen könnte, den Übergang eines Projekts von der Wertpapierklassifizierung zu verzögern oder abzulehnen. Krypto-Emittenten müssten nachweisen, dass ihre Netzwerke dezentralisiert sind und nicht mehr auf die Originalentwickler angewiesen sind.

Hoskinson sah diese Tatsache als problematisch und wies darauf hin, dass die regulatorische Auslegung diesen Prozess stark beeinflussen könnte. „Man beginnt als Wertpapier, und dann muss man zur SEC gehen und sagen: ‚Ich glaube nicht, dass ich mehr ein Wertpapier bin‘“, erklärte er. Dies könnte die Hürden für viele Projekte erhöhen, um von der Wertpapierklassifizierung zu entkommen.

Einige Führer der Branche, darunter Brad Garlinghouse, haben argumentiert, dass es besser sei, die Gesetzgebung zu verabschieden, selbst wenn sie nicht perfekt sei, als weiterhin unter regulatorischer Unsicherheit zu arbeiten. Hoskinson hingegen sieht die Gefahr, dass schlecht gestaltete Regelungen die regulatorische Macht über Krypto-Projekte für viele Jahre festigen könnten.

Abschließend warnte er: „Das ist es, was ein schlechtes Gesetz bedeutet“, und betonte, dass zukünftige Regelungen es neuen Blockchain-Projekten schwer machen könnten, die Klassifizierung als Wertpapier zu überwinden.

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