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Krypto-Industrie Alarm: Deepfake-Betrug auf dem Vormarsch

Die Bedrohung durch Deepfake-Betrug in der Kryptowährungsbranche: Coinbase schlägt Alarm

Das digitale Zeitalter hat zu einer Vielzahl von Innovationen geführt, darunter auch die Verwendung von Deepfake-Technologie. Diese Technologie ermöglicht es, täuschend echte Bilder und Videos zu erstellen, die von Künstlicher Intelligenz generiert werden. In der Kryptowährungsbranche hat Coinbase nun vor zunehmenden Deepfake-Betrugsfällen gewarnt.

Die Warnung von Coinbase erfolgt vor dem Hintergrund der wachsenden Besorgnis um die digitale Sicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit der Verbreitung von gefälschten AI-Bildern und -Videos in sozialen Medienplattformen. Eine verstärkte Verwendung von Deepfakes wurde insbesondere nach der Verurteilung des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, festgestellt.

Nach dem Urteil im Fall, in dem Donald Trump wegen Falschdarstellung von Geschäftsunterlagen verurteilt wurde, tauchten Deepfakes auf, die ihn als Opfer einer Verschwörung darstellten. Diese gefälschten Bilder und Videos wurden von bekannten Profilen auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) verbreitet, um die Wahrnehmung zu beeinflussen und Falschnachrichten zu verbreiten.

Jeff Lunglhofer, der Chief Information Security Officer (CISO) von Coinbase, bestätigte die zunehmende Komplexität und Häufigkeit von Deepfakes. Insbesondere Plattformen wie YouTube sind von diesen Betrugsfällen betroffen, da der gepostete Inhalt nicht gegen die Regeln des Nutzerverhaltens verstößt und die Sicherheitssysteme nicht alarmiert werden.

Ein besonderes Problem stellen Deepfake-Betrügereien dar, die auf führende Personen in der Kryptowährungsbranche abzielen, darunter CEO wie Brian Armstrong von Coinbase oder Brad Garlinghouse von Ripple. Diese Deepfakes sehen sehr realistisch aus und sind daher schwer von legitimen Inhalten zu unterscheiden.

Die fortschreitende Technologie im Bereich Deepfake bedeutet, dass noch überzeugendere Betrugsfälle erwartet werden können, die möglicherweise schwer zu erkennen sind. Lunglhofer betont, dass alleinige Wachsamkeit nicht ausreicht, um diesen Gefahren zu begegnen, und schlägt vor, weitere Sicherheitsvorkehrungen für Vermögenswerte und Transaktionen zu implementieren.

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Um die Sicherheit bei Kryptotransaktionen zu erhöhen, empfiehlt Lunglhofer strengere Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich der Nutzung von Einrichtungen wie dem Tresor und dem Multi-Sig-Signierungsprotokoll, das eine Abkühlungsphase vor großen Geldtransaktionen vorsieht. Diese zusätzliche Schutzschicht kann dazu beitragen, unvernünftiges Verhalten zu reduzieren, das zu erheblichen Geldverlusten führen kann.

Für kleinere und routinemäßige Käufe befürwortet Lunglhofer die Verwendung von Passwörtern, die Sicherheitstoken für ein bestimmtes Benutzergerät erzeugen, die nicht kopiert oder geändert werden können. Dies ist sicherer als die einfache SMS-basierte Authentifizierung, die laut Lunglhofer leicht zu hacken ist und nie zur Bereitstellung von Sicherheit konzipiert wurde.

Die zunehmende Verwendung von Deepfakes in der Kryptowährungsbranche stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, und es ist unerlässlich, dass sowohl Nutzer als auch Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um sich vor diesen Betrugsfällen zu schützen. Die Integration strengerer Sicherheitsprotokolle und die Sensibilisierung für die Existenz von Deepfake-Betrügereien sind unerlässlich, um das Vertrauen in den sich ständig weiterentwickelnden Kryptomarkt zu erhalten.

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