Ripple CEO : Prognose treibt XRP vor CLARITY Act bis Mai 2026

Ripple-CEO prognostiziert bahnbrechende Fortschritte bei der Regulierung von Kryptowährungen und deren Auswirkungen auf das Finanzsystem der Zukunft.

Auf Einen Blick

Ein Blick auf den CLARITY Act

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat vor kurzem in einer Ansprache beim FII Priority eine markante Prognose getroffen. Er ist zuversichtlich, dass der CLARITY Act, der darauf abzielt, zu definieren, was als Sicherheit und was als Ware im Bereich der digitalen Assets gilt, bis Ende Mai 2026 verabschiedet wird. Diese Prognose spiegelt sein Vertrauen wider, das er aus Gesprächen mit maßgeblichen Akteuren in Washington geschöpft hat.

Der Stand der Krypto-Gesetzgebung

Garlinghouse äußerte sich offen zur aktuellen Lage der Krypto-Gesetzgebung. Er betonte, dass der Fortschritt beim CLARITY Act langsamer verläuft als erwartet, was teilweise darauf zurückzuführen ist, dass Banken die Debatten über die Funktionsweise von Stablecoin-Erträgen und -Belohnungen neu eröffnet haben. Dennoch bleibt er optimistisch und ist überzeugt, dass die derzeitige Erschöpfung und Frustration der Beteiligten letztlich zu einem Kompromiss führen wird. „Die Person, der ich in Bezug auf den Prozess vertraue, sagte, dass die Menschen am müdesten und genervtesten sind, und genau dann kommen sie endlich zu einer Einigung“, teilte er mit.

Ein Wendepunkt in der Krypto-Politik

Garlinghouse hob einen bedeutenden Moment hervor, der bereits einen dramatischen Wandel im Krypto-Umfeld bewirkt hat. Neun Tage vor seinem Interview bestätigten die SEC und die CFTC gemeinsam, dass 16 digitale Vermögenswerte als Waren eingestuft werden. Diese Entwicklung wäre unter der vorherigen Regierung undenkbar gewesen. „Denken Sie nur an den Kontrast zur Biden-Regierung, die Krypto ins Ausland drängte“, sagte er. “Wir haben bereits große Fortschritte in dieser Administration gemacht, um Struktur und Klarheit zu schaffen.”

Zusätzlich erwähnte er den GENIUS Act, der im vergangenen Sommer verabschiedet wurde, als entscheidenden Wendepunkt, der das Interesse von Unternehmen an Stablecoins geweckt hat. Führende CEOs und CFOs der Fortune 2000 fragen jetzt aktiv, ob ihre Unternehmen Stablecoins verwenden sollten – ein Thema, das zuvor nicht in diesem Umfang diskutiert wurde.

Die Zukunft der Stablecoins

Bezüglich der künftigen Entwicklung der Krypto-Welt zeigte sich Garlinghouse direkt. Er verwies auf Prognosen prominenter Persönlichkeiten aus der traditionellen Finanzwelt, darunter auch Stanley Druckenmiller, der vorhersagt, dass alle Zahlungen bis 2030 über Stablecoins abgewickelt werden. Auch Larry Fink, CEO von BlackRock, hat die Auffassung vertreten, dass alle Vermögenswerte letztlich tokenisiert werden.

Garlinghouse schloss mit einer bemerkenswerten Aussage, die seine gesamte Perspektive zusammenfasste: „Die Menschen überschätzen, was in fünf Jahren geschieht, und unterschätzen, was in zehn Jahren geschieht.“

Ripple’s Position im Markt

Für Ripple selbst sagte Garlinghouse, dass das Unternehmen kein starkes Interesse an der Debatte über Stablecoin-Erträge hat, die den CLARITY Act verzögert hat. Ripple hat seinen eigenen Stablecoin RLUSD eingeführt und sich als Infrastruktur für Zahlungen positioniert, was dem Unternehmen eine relativ neutrale Rolle am Tisch verschafft.

Mit der Möglichkeit eines bevorstehenden Senate-Votums über den CLARITY Act und Garlinghouses persönlichem Engagement für einen Zeitrahmen bis Ende Mai könnte die nahende Zeit entscheidend für die regulatorische Zukunft der gesamten US-Krypto-Industrie werden.

XRP (XRP)
1.57%
1.14
0.017949

🔵 Erfahren Sie jetzt alles zu Ripple-XRP – weitere Informationen finden Sie hier! 🔵

Die mobile Version verlassen