Auf Einen Blick
- Ein gefälschtes AI-generiertes Video von Ripple-CEO Brad Garlinghouse bewirbt ein nicht existierendes Airdrop von 100 Millionen XRP.
- Ripple CTO David Schwartz warnt vor dem Betrug und ermutigt die Gemeinschaft zur Vorsicht.
- XRP wurde auf $3,43 gehandelt, mit einem Anstieg von fast 6% in den letzten 24 Stunden.
Die Bedrohung durch gefälschte Videos
Inmitten eines Anstiegs des XRP-Preises und wachsender Erwartungen bezüglich Ripples rechtlichem Kampf taucht ein neuer Betrug auf – diesmal in Form eines Deepfake-Videos. Das gefälschte, AI-generierte Video zeigt Ripple-CEO Brad Garlinghouse, der ein nicht existierendes Airdrop von 100 Millionen XRP bewirbt. Der CTO von Ripple, David Schwartz, hat sich in die Diskussion eingeschaltet, um auf den Betrug aufmerksam zu machen und die Community zur Vorsicht zu ermahnen.
Ripple CTO spricht Klartext
Crypto-Betrügereien sind keine Neuheit, jedoch sticht dieser Fall durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz hervor. In dem Deepfake-Video erklärt der falsche Garlinghouse: „Vor vier Jahren sind wir in einen Kampf eingetreten, den wir nicht gewählt haben. Aber wir haben gekämpft und gegen die SEC gewonnen… Jetzt ist es an der Zeit, Danke zu sagen. Ich starte das Ripple Rewards Programm. 100 Millionen XRP Airdrop wurden für euch geschaffen.“ Schwartz reagierte schnell auf X und warnte: „Offensichtlicher Betrug ist offensichtlich“. Betrüger nutzen AI-Tools, um die Erkennung solcher Betrügereien erschweren und sie gefährlicher als je zuvor zu machen.
Preisanstieg von XRP fördert Betrug
Der jüngste Preisanstieg von XRP macht die Kryptowährung zu einem begehrten Gesprächsthema. Mit einem Preis von $3,43 und steigender Stimmung in Erwartung eines möglichen Vergleichs zwischen Ripple und der SEC sind die Betrüger aktiv. Crypto-Analyst Versan Aljarrah, Mitbegründer von Black Swan Capitalist, deutet an, dass XRP möglicherweise auf einen Bullenlauf zusteuert. Diese Nachrichten sind für Betrüger Gold wert, da sie wissen, dass Investoren aufmerksam sind und sie fälschliche Airdrop-Versprechen nutzen, um ahnungslose Opfer dazu zu bringen, auf Phishing-Links zu klicken oder sich mit dubiosen Wallets zu verbinden. Solche Betrügereien führen oft zu erheblichen Verlusten für die Betroffenen.
Eine Geschichte von Betrügereien
In der Vergangenheit haben Betrüger bereits gelegentlich Ripples rechtliche Erfolge ausgenutzt. Im August 2024 erzielte Ripple einen erheblichen Sieg, als Richterin Analisa Torres eine Geldstrafe von 125 Millionen Dollar verhängte, weniger als die 2 Milliarden Dollar, die die SEC gefordert hatte. Dieser Erfolg führte zu einem Anstieg von gefälschten XRP-Airdrops und Werbeaktionen. Ripple gab daraufhin eine Stellungnahme ab und warnte: „Nach dem historischen Sieg am Mittwoch haben wir einen Anstieg von Betrugsfällen festgestellt. Bitte seien Sie vorsichtig bei gefälschten ‚Ripple‘-Konten, gefälschten Exekutive-Konten oder anderen, die ‚XRP-Geschenke‘ oder ‚XRP-Airdrops‘ bewerben.“ Auch nach einer Entscheidung, die besagt, dass XRP kein Wertpapier ist, überschwemmten Betrüger den Markt mit gefälschten Angeboten. Schwartz stellte klar: „Es gibt keine Airdrops, Geschenke oder Sonderangebote im Zusammenhang mit diesem Urteil.“
Was XRP-Investoren wissen sollten
Mit der stetigen Weiterentwicklung der Deepfake-Technologie wird es zunehmend schwieriger zu erkennen, was echt ist und was nicht. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, dass die XRP-Community vorsichtig bleibt. Wenn Sie ein Giveaway oder Airdrop sehen, das beworben wird, klicken Sie auf nichts, es sei denn, es stammt von offiziellen Ripple-Quellen. Senden Sie niemals Gelder oder persönliche Informationen an unbekannte Links. Ripple wird niemals um solche Informationen bitten. Der Preis kann aufregend sein, jedoch sollte der Schutz Ihrer Kryptowährung stets an erster Stelle stehen.
🔵 Erfahren Sie jetzt alles zu Ripple-XRP – weitere Informationen finden Sie hier! 🔵
