Ripple fordert klare Regulierung: Weg zur Entwirrung im Krypto-Recht

Ripple fordert nicht nur Klarheit von der SEC, sondern zeigt auch Wege auf, um das Chaos im Kryptoregulierungssystem zu beseitigen.

Auf Einen Blick

Ein notwendiger Schritt für klare Vorschriften

Ripple hat kürzlich die Securities and Exchange Commission (SEC) kontaktiert und auf die Notwendigkeit hingewiesen, klare Vorschriften im Kryptobereich zu etablieren. Dieser Schritt erfolgt nach der Bitte von Hester Peirce, der Leiterin der Crypto Task Force der SEC, um öffentliche Rückmeldungen zur Schaffung einer klareren Krypto-Taxonomie. Ihre Anfrage mit dem Titel „There must be some way out of here“ signalisiert den Versuch, die regulatorische Verwirrung zu klären, die durch frühere SEC-Führungen verursacht wurde.

Kritik an der bisherigen SEC-Leitung

Ripple hat die SECs frühere Leitung unter Gary Gensler scharf kritisiert. Das Unternehmen stellte fest, dass die früheren Richtlinien der SEC im Bereich Krypto verwirrend, übermäßig lang und mangelhaft rechtlich fundiert waren. Ripple betonte, dass die frühere SEC-Leitung anscheinend Verwirrung im Markt geschaffen hat, um ein Versagen bei der Einhaltung des Gesetzes zu vertuschen. Um dem entgegenzuwirken, hat Ripple drei Lösungen vorgeschlagen, die der SEC helfen sollen, die hinterlassene Verwirrung zu bereinigen.

Vorschläge zur Verbesserung der regulatorischen Klarheit

Um die bestehenden Unklarheiten zu beseitigen, schlug Ripple vor, dass die SEC zu den Grundlagen zurückkehren und nur das regulieren sollte, was eindeutig als Wertpapier im Rahmen der Bundesgesetze definiert ist. Laut Ripple sollten viele digitale Vermögenswerte, insbesondere solche, die keine Gewinne oder Erträge generieren, nicht als Wertpapiere eingestuft werden.

Zusätzlich drängt Ripple die SEC, sich an bestehende Gesetze zu halten, anstatt neue zu schaffen, die potenziell mehr Verwirrung stiften könnten. Das Unternehmen wies darauf hin, dass nur der Kongress die Autorität hat, neue Gesetze zu erlassen, und die SEC sich darauf konzentrieren sollte, bestehende Vorschriften durchzusetzen.

Abschließend ist Ripple der Auffassung, dass die SEC dringend benötigte Klarheit für den Kryptomarkt schaffen sollte. Das Unternehmen lobte die Entscheidung der SEC, klarzustellen, dass Meme-Coins keine Wertpapiere sind, was zur Aufklärung beigetragen hat. Ripple setzt sich für einen klaren und direkten Ansatz der SEC ein, in der Hoffnung, die anhaltende Verwirrung in Bezug auf Krypto-Vorschriften zu beseitigen.

Zusätzlich nähert sich der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC seinem Ende, da die SEC beschlossen hat, ihre Berufung gegen Ripple fallen zu lassen. Die verbleibende Hürde ist die Gegenberufung von Ripple, doch viele Rechtsexperten glauben, dass das Unternehmen diese zurückziehen wird, sobald eine günstige Einigung mit der SEC erzielt wird.

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